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Pflegeschüler übernehmen Station im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Pflegeschüler übernehmen Station im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Auf den Stationen der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Hautklinik im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt wehte in den vergangenen drei Tagen ein neuer und vor allem frischer Wind.

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Die beiden Azubis Hardy Barnickel und Juliane Fröbe übergeben in Anwesenheit von Stationsleiterin Christine Speer ihren Patienten an den Spätdienst.

Quelle: Nadine Steinmann

Grund: Insgesamt 35 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler haben sich für 72 Stunden den Hut aufgesetzt und die Stationen eigenständig geleitet. Ein Projekt, das seit fünf Jahren im Krankenhaus durchgeführt wird und die Auszubildenden des dritten Lehrjahrs auf ihre praktische Prüfung vorbereitet.

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Alle Schüler und Schwestern der Station 23 haben in den vergangenen drei Tagen neue Erfahrungen gesammelt.

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Als anspruchsvoll, aber auch abwechslungsreich beschreiben die angehenden Krankenpfleger ihre Aufgabe, die Station 23 – die Bauchchirurgie – zu leiten. Vom Verbandswechsel über die Medikamentenausgabe bis hin zur Übergabe an den Spätdienst mussten die Schüler all die Aufgaben erledigen, die sonst die Stationsschwestern übernehmen. „Während der drei Tage konnten wir noch mal genau sehen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen“, erzählt Azubi Hardy Barnickel. Dabei mussten sich fast alle eingestehen, dass sie fachlich zwar sehr sicher sind, in Sachen Koordination und Führung aber noch ihre Probleme haben. „Wir waren auf der Station insgesamt zehn Auszubildende, eingeteilt in drei Gruppen. Jeder musste seine Gruppe einmal leiten, Aufgaben verteilen und Anweisungen geben. Das war eine komplett neue Erfahrung“, so Juliane Fröbe.

Ziel des Projektes ist es, den Schülern einen realistischen und konkreten Eindruck zu vermitteln, wie umfangreich und verantwortungsvoll ihr gewählter Beruf ist. „Die Schüler haben aber alle Aufgaben vorbildlich gemeistert. Wir sind sehr zufrieden“, so Stationsleiterin Christine Speer. Auch die Patienten seien begeistert von ihren neuen Betreuern gewesen. „Wir konnten uns auch viel mehr Zeit nehmen als sonst. So hat einer unserer Patienten beispielsweise eine Handmassage bekommen“, erzählen die Azubis.

Für ihre abschließende Prüfung fühlen sich die angehenden Krankenpfleger nun bestens vorbereitet. In einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil müssen die 35 Auszubildenden ab Juni dann beweisen, ob sie verantwortungsbewusst genug sind, ihren Job als Gesundheits- und Krankenpfleger anzutreten.

Nadine Steinmann

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