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Personalabbau an der TU Dresden: Rektor will Qualität der Lehre erhalten

Personalabbau an der TU Dresden: Rektor will Qualität der Lehre erhalten

Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, hat den vom Land geforderten Personalabbau an der Universität bedauert und zusätzliche Einsparungen abgelehnt.

"Weitere Kürzungen sind nicht machbar, weil wir dann den Qualitätsansprüchen, die man an ein Studium stellen sollte, nicht mehr gerecht werden", sagte er gestern bei einer Podiumsdiskussion des Fachschaftsrates der philosophischen Fakultät. Nach bisherigem Stand muss die Uni nach dem Sparwillen des Landes 245 Stellen um- und abbauen.

Müller-Steinhagen verteidigte sich außerdem gegen die aus den Reihen der Studentenvertretung laut gewordenen Vorwürfe, die Universitätsleitung handle bei der Planung des Personalabbaus zu intransparent. "Ziel ist es, schrittweise eine Lösung zu finden. Deshalb können keine Zwischenergebnisse veröffentlicht werden," erklärte er und verwies auf die zahlreichen Einzelgespräche, welche in den Fakultäten geführt werden.

Ronald Werner vom Wissenschaftsministerium kündigte an, dass aufgrund der steigenden Studentenzahl die "Zulassung verschärft werden sollen", um das Professoren-Stundenverhältnis zu verbessern. Als ein Beispiel nannte er die Wirtschaftswissenschaften.

Der Sprecher der Konferenz sächsischer Studierendenschaften (KSS) Daniel Rehda kritisierte, dass durch die Kürzungen "der Trend in der Lehre weg geht vom eigenständigen Arbeiten in der Gruppe und hin zu Vorlesungen".

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass der Bund Sachsen wegen seiner ursprünglich geplanten Personalkürzung an den Hochschulen gerügt und finanzielle Konsequenzen angedroht hatte. Wie Karltheodor Huttner, Sprecher von Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer, der dpa sagte, befinden sich die Verhandlungen mit dem Finanzministerium über zusätzliches Personal kurz vor dem Abschluss. Die Wissenschaftsministerin hatte im Februar bereits die befristete Einstellung von Lehrkräften angekündigt und im März dafür dann aus Berlin Rückenwind bekommen. Sachsen erhält Geld vom Bund für ein bestimmtes Angebot an Studienplätzen. Hauke Heuer

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.05.2012

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