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Peinliche Panne beim Dresdner Weihnachts-Circus

Peinliche Panne beim Dresdner Weihnachts-Circus

Über 350 Kinder und Erzieher aus ganz Sachsen hatten sich am 21. Dezember auf einen lustigen Nachmittag im Dresdner Weihnachts-Circus gefreut. Die Tickets spendierte ihnen der MDR, der als offizieller Medienpartner vom Weihnachts-Circus über ein Kontingent an Freikarten verfügt.

Doch als die gecharterten Busse mit den Ehrengästen auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee eintrafen, erlebten alle Beteiligten eine böse Überraschung. Wie eine der Erzieherinnen jetzt den DNN berichtete, war der Zirkus restlos überbucht. Die Kinder saßen entweder auf dem Fußboden oder auf übereinander gestapelten Tischen - wichtige Rettungswege blieben so blockiert.

Zirkusdirektor Mario Müller-Milano musste peinlich berührt eingestehen, dass die über 350 Sitzplätze von der MDR-Liste nicht geblockt, sondern normal an zahlendes Publikum verkauft worden waren. Bei Ticketpreisen um die 25 Euro hat Müller-Milano augenscheinlich gar kein schlechtes Geschäft gemacht. "Leider ist an der Zirkuskasse im Vorfeld ein Fehler passiert", beteuerte gestern Christian Orlowski vom Dresdner Weihnachts-Circus auf Anfrage der DNN. "Eine größere Gruppe wurde nicht wie beabsichtigt am 21. Dezember in das System eingebucht, sondern versehentlich an einem anderen Tag. Dadurch zeigte das System weiterhin freie Plätze an, und der Verkauf lief weiter."

Die vermeintliche Computerpanne sorgt auch bei den Verantwortlichen des MDR für Stirnrunzeln. "Ein Teil der Besucher hat auf der Suche nach Plätzen die Absperrbänder ignoriert und in dem für unsere Gäste reservierten Bereich Platz genommen. Trotz der Hinweise unserer und der Zirkus-Mitarbeiter waren sie nicht bereit, diese wieder aufzugeben. Dies führte leider zu Beeinträchtigungen", berichtet MDR-Funkhaussprecherin Peggy Ender.

Laut Christian Orlowski sei der Fehler sehr schnell bemerkt worden und die Angestellten hätten alle die Besucher, die keinen Platz mehr fanden und sich bei der Zirkuskasse meldeten, kostenlos auf eine andere Vorstellung umgebucht. "Insgesamt standen ja 36 Vorstellungen auf dem Programm und es gehen über die unterschiedlichsten Kanäle Bestellungen ein", erklärt er.

Christoph Stephan

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