Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+
Pegida und Nope: Polizei sieht wenig Gewaltpotential in Dresden

Demo-Absicherung Pegida und Nope: Polizei sieht wenig Gewaltpotential in Dresden

„Spaziergänger“ von Pegida und Anhänger der Gegendemo Nope kamen sich am vergangenen Montag so nah wie selten. Doch bis auf Beleidigungen blieb es friedlich. Die Polizei sieht ihr Einsatzkonzept bestätigt.

So nah wie am vergangenen Montag kamen sich Pegida und Nope selten. Bis auf Beleidigungen blieb es aber friedlich.
 

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Dresden. „Spaziergänger“ von Pegida und Anhänger der Gegendemo Nope kamen sich am vergangenen Montag so nah wie selten. Als der Protestzug von Pegida mit rund 2000 Teilnehmern vom Dr.-Külz-Ring auf die Seestraße abbog, näherten diese sich den etwa 150 Mitgliedern von Nope bis auf ein bis zwei Meter. Dazwischen reihten sich Polizisten auf, um die Lager zu trennen. Zwar gab es Beschimpfungen und erhobene Mittelfinger, doch sonst verlief die Begegnung ohne Gewalt oder fliegende Gegenstände.

Polizei und Ordnungsamt sehen sich daher in ihrer Einsatztaktik bestätigt. „Wir halten diese Taktik für die Konstellation am Montag für passend“, so Polizeisprecher Thomas Geithner. Meistens fordern die Gegner von Pegida eine Demonstration in sogenannter Hör- und Sichtweite. Doch in Vergangenheit wurden beide Lager oftmals mit deutlichem Abstand voneinander getrennt und die Polizei setzte ihre Einsatzwagen als Abgrenzung ein.

Pegida und die Gegendemonstration am 31.10.2016

Zur Bildergalerie

Laut Stadtsprecher Kai Schulz habe die Versammlungsbehörde mit speziellem Blick auf das Demonstrationsgeschehen am 31. Oktober, als beide Lager ebenfalls dicht beieinander agierten, positive Erfahrungen gemacht: „Die Umsetzungen der Polizei sind sowohl den Versammlungsinteressen als auch der Öffentlichen Sicherheit gerecht geworden.“ Man versuche generell, in Hör- und Sichtweite gewünschte Gegendemonstrationen zu ermöglichen. „Die konkrete Ausgestaltung dieser Hör- und Sichtweite obliegt dann der Polizei“, sagt Schulz.

Laut Polizei gebe es aber keine Blaupause für die Einsätze, sondern man müsse jeden Fall einzeln bewerten. So spielen unter anderem Anzahl der Demonstrationen, Ort und Teilnehmer eine Rolle. Für den Montag habe man sich bewusst gegen den Einsatz von Polizeifahrzeugen als Trennmittel zwischen Pegida und „Nope“ entschieden. Generell sehe die Polizei kein großes Gewaltpotential bei Pegida und ihren Gegnern. „Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit diesen Demonstrationen unterstellen wir grundsätzlich einen friedlichen Verlauf", so Geithner.

Sebastian Burkhardt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Am Reformationstag
1800 bis 2300 Demonstranten kamen am Reformationstag zu Pegida auf den Postplatz.

Trotz Feiertages versammelte sich am Montag das Protestbündnis Pegida zu einer Demonstration auf dem Postplatz. Statt wie gewohnt am Abend zu demonstrieren, rief Frontmann Lutz Bachmann seine Anhänger bereits um 13.30 Uhr zusammen.

mehr
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.