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Pegida-Teilnehmerzahl in Dresden sinkt massiv - Festerling wettert gegen Gender-Konzept aus dem Rathaus

Pegida-Teilnehmerzahl in Dresden sinkt massiv - Festerling wettert gegen Gender-Konzept aus dem Rathaus

Im abendlichen Gewitterregen ist die Teilnehmerzahl bei Pegida am Montag massiv geschrumpft. Nach ersten Schätzungen beteiligten sich nur noch rund 2000 Menschen am Aufzug der Islam- und Asyl-Gegner auf dem Dresdner Schlossplatz, die Polizei sprach von 3000 Menschen.

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Die Zahl der Teilnehmer auf dem Schlossplatz hielt sich in Grenzen.

Quelle: DNNOnline

Im Januar hatte Pegida bei ähnlich schlechtem Wetter noch rund 18.000 Menschen zur Cockerwiese gelockt.

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Eindrücke der Pegida-Demo am 27. April.

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Tatjana Festerling, die Kandidatin der „Patriotischen Europäer" für die OB-Wahl im Juni, nutzte die Bühne, um gegen das Gender-Mainstreaming-Konzept der Stadt aus dem Jahr 2013 zu wettern. Auf Basis dieses Konzepts soll „Geschlechtergerechtigkeit" beim Verwaltungshandeln in den Mittelpunkt gerückt werden, heißt es sinngemäß in dem Papier. Festerling bezeichnete Gender-Mainstreaming erneut als „Quatsch", mit ihr als Oberbürgermeisterin werde es das nicht geben. Die aktuellen Flüchtlingsströme nach Europa nannte sie eine „Völkerwanderung", die künstlich erzeugt worden sei, und Pegida samt ihrer Kandidatur einen „Akt der Notwehr".

Der sich Edwin Utrecht nennende Holländer freute sich kurz darauf lautstark über die Niederlage von Dynamo Dresden am Sonntag – hatte der Verein doch 300 leere Plätze an Asylsuchende vergeben.

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16.40 Uhr, Simsonplatz: Unter den Augen der Polizei wird die Bühne für Legida gebracht.

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Die anschließende Demo führte den klein gewordenen Tross erstmals über die Augustusbrücke, vorbei am Finanzministerium und über Carolabrücke und Terrassenufer zurück zum Schlossplatz. Eigentlich hatten die Organisatoren nicht laufen wollen, wurden vom eigenen anhang aber umgestimmt. Pegida-"Erfinder" Lutz Bachmann war nicht dabei. Er weilte beim Leipziger Pegida-Ableger Legida, der mit 300 Teilnehmern ebenfalls weniger Menschen anlocken konnte als zuletzt.

Die 432 Polizisten verlebte einen ruhigen, wenn auch nassen Abend. Gegenproteste gab es keine. Auch das Postplatzkonzert war wetterbedingt abgesagt worden.

DNN

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