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Pegida-Teilnehmer beleidigen und bedrohen Schüler in Dresden

Während des Schultheater-Festivals Pegida-Teilnehmer beleidigen und bedrohen Schüler in Dresden

Am Montagabend haben Pegida-Teilnehmer während ihres sogenannten „Abendspazierganges“ in Höhe des Schauspielhauses Teilnehmer des Festivals der Schultheater der Länder bedroht und offenbar zum Teil auch angegriffen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Am Montagabend haben Pegida-Teilnehmer während ihres sogenannten „Abendspazierganges“ in Höhe des Schauspielhauses Teilnehmer des Festivals der Schultheater der Länder bedroht und offenbar zum Teil auch angegriffen. Das teilte Dirk Reelfs, Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus auf den Seiten des Ministeriums mit.

Dort heißt es: „Unsere Gastfreundschaft wurde von Pegida-Demonstranten mit Füßen getreten. Wir sind entsetzt und betroffen, dass Ihr (die Teilnehmer der Festivals, Anm.d. Red.)  am gestrigen Montagabend vor dem Schauspielhaus Dresden von Pegida-Demonstranten angegriffen, beleidigt und bedroht worden seid“, so der Sprecher. „Wir verurteilen die Angriffe auf Euch zu tiefst. Es ist beschämend und spricht Bände für emotionale Armut und Kleingeistigkeit dieser Menschen, die Euch bedroht haben“.

Um die Geschehnisse des Abends aufzuarbeiten, habe das Kultusministeriums Vertreter des Netzwerkes „Dresden für Alle“ für Dienstagabend eingeladen. In zwei Gesprächsrunden soll das Erlebte mit den Schülern aufgearbeitet werden.  Der Polizei seien die Vorfälle nicht bekannt, teilte Polizeisprecher Thomas Geithner auf Anfrage mit. Es habe keine Anzeige gegeben.

Schauspiel macht Schülern Mut

„Theater kann Menschen zusammenführen, kann uns die Angst vor dem Anderen, dem Unbekannten nehmen, kann uns mutig machen. Und eine angstfreie und mutige Gesellschaft ist doch ein wunderschönes Ziel. Theater kann helfen, dieses Ziel zu erreichen. Was viele von euch gestern erlebt haben, war das Gegenteil davon. Was ihr leider erleben musstet, war eine Gruppe von Menschen, die sich von ihrer Angst zum Hass verführen lassen. Wir sollten uns davon nicht unterkriegen lassen. Nicht verunsichern lassen. Diese Leute haben Angst vor euch gehabt, das solltet ihr wissen. Vor eurer Neugier, eurem freien Denken, vor euren offenen Herzen und vor eurem Mut. Behaltet euch diesen Mut. Wir lassen uns nicht unterkriegen von kleingeistigen, unbelehrbaren Feiglingen“, schrieben das Staatsschauspiel und das Theater Junge Generation den betroffenen Schülern.

Pegida-Chef Lutz Bachmann wies die Vorwürfe gegenüber mehreren Dresdner Medien zurück.

DNN

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