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Pegida-Ordner sollen jetzt auf Zuverlässigkeit überprüft werden

Hooligans als Ordner Pegida-Ordner sollen jetzt auf Zuverlässigkeit überprüft werden

Die Ordner bei Pegida sollen jetzt auf ihre Zuverlässigkeit überprüft werden. Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, sei das islam- und asylfeindliche Bündnis damit am Montag auf die Versammlungsbehörde zugegangen

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Ein Ordner bei Pegida

Quelle: Archivbild

Dresden. Die Ordner bei Pegida sollen jetzt auf ihre Zuverlässigkeit überprüft werden. Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, sei das islam- und asylfeindliche Bündnis damit am Montag auf die Versammlungsbehörde zugegangen. Hintergrund dürfte ein jetzt bekannt gewordenes Video sein, auf dem Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling zugab, dass Pegida von Anfang an Hooligans als Ordner eingesetzt hat. Bild.de hatte darüber zuerst berichtet.

Eindrücke der Pegida-Versammlung am 9. November

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Die Ordner bei Pegida stehen schon länger in der Kritik. So gingen in der Vergangenheit Ordner rüde gegen Gegendemonstranten oder Medienvertreter vor, am 19. Oktober waren Ordner beteiligt, als einem Fotografen dessen Fotoausrüstung geraubt wurde.

Laut Stadtverwaltung ist für die Tätigkeit als Ordner die „Zuverlässigkeit“ das Hauptkriterium. Diese könne sogar bei Vorstrafen gegeben sein. Diese Zuverlässigkeit soll nun überprüft werden. Dafür sei eine Liste mit rund 100 Personen auch der Polizei übermittelt worden. Es gebe zudem keine Verpflichtung des Versammlungsleiters, vorab eine Liste der eingesetzten Ordner zu übermitteln. Nötig sei lediglich, diese  mit Beginn der Versammlung unter Vorlage der Personalausweise bei den Behörden vorzustellen. Eine Überprüfung der Ordner könne daher nur unmittelbar vor Beginn der Versammlung erfolgen.

Pegida ist laut Stadtverwaltung verpflichtet, pro 100 Teilnehmer einen Ordner zu stellen. Das ist im Vergleich zu anderen Demos der vergangenen Wochen ein geringer Wert. Bei zuletzt etwa 8000 Teilnehmern sind es trotzdem rund 80 Personen.

DNN

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