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Pegida-Demonstrationen mit 2900 Teilnehmern - Festerling: "Wollen keine unverschämten Minderheiten"

Pegida-Demonstrationen mit 2900 Teilnehmern - Festerling: "Wollen keine unverschämten Minderheiten"

Aufmarsch von Pegida in der Dresdner Innenstadt verlief störungsfrei. Wie die Polizei mitteilt, beteiligten sich 2900 Personen an der Demonstration – rund 2500 weniger, als in der vergangenen Woche.

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Quelle: Hauke Heuer

Der 21. Aber auch die Gegenveranstaltung auf dem Postplatz konnte bei windigem und kaltem Wetter lediglich 100 Teilnehmer auf die Straße bringen.

Der Höhepunkt der Pegida-Veranstaltung, war der Auftritt von Tatjana Festerling. Die ehemalige AFD-Politikerin kritisierte unter anderem den Umgang mit Minderheiten: „Wir wollen keine unverschämten Minderheiten, die uns mit ihrem Kram auf die Nerven gehen", sagte die Hamburgerin. 

Heimat – gehört uns allen. Unter diesem Motto versammelten sich erneut rund 150 Menschen auf dem Postplatz zu den allwöchentlichen Postplatzkonzerten. „Jegliches hat seine Zeit. Das ist nicht nur ein Satz aus der Bibel sondern auch der Titel eines Puhdys-Song. Die Puhdys sind eine DDR-Band, daher der Bezug zum heutigen Thema Heimat“, so Mitorganisator Frank Eckardt.

Die Band habe wie viele DDR-Bürger den Weg der Anpassung gewählt und sich mit dem politischen System arrangiert. Eckardt wies seine Zuhörer gleich zu Beginn darauf hin, dass sich die Postplatzkonzerte nicht als Gegendemonstration verstehen sondern als Zeichen für ein friedvolles und tolerantes Miteinander. Proteste in Hör- und Sichtweite strebe man nicht an und keine direkte Konfrontation. Nach den Zwischenfällen der letzten Woche warb Eckardt für ein friedliches Miteinander.

Das friedliche Miteinader schließe auch die Anhänger von Pegida mit ein. Schwierig werde es, wenn Politiker nicht nur mit Pegida-Sympathisanten reden, sondern auch Verständnis für die Argumente bezeugten. „Das geht dann doch einen Schritt zu weit“, so Eckardt. Weiter machen wollen die Organisatoren der Postplatzkonzerte „so lange es nötig ist“. Lediglich am Ostermontag soll es kein Konzert geben. Am 13. April wollen Frank Eckardt und seine Mitstreiter allerdings einen kreativen Protest gegen die geplante Großkundgebung mit Geert Wilders organisieren.

Hauke Heuer /jv

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