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Peace Academy der Frauenkirche in Dresden startet

Peace Academy der Frauenkirche in Dresden startet

Dresden. Definiert man Frieden als „die Abwesenheit von Krieg“, hat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges gerade mal sechs Tage Frieden auf der ganzen Welt geherrscht.

Und auch an diesen Tagen kann man sich sicher sein, dass nicht überall in friedlichem Miteinander gelebt wurde. Also drängt sich die Frage auf: Gibt es überhaupt Frieden und, wenn ja, auf welchen Wegen erreichen wir ihn? Damit beschäftigen sich an diesem Wochenende in Dresden die 300 Teilnehmer der internationalen „Peace Academy“.

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Vorm Beginn der Peace Academy haben sich am Freitagvormittag vor allem die ausländischen Gäste zu einer Stadtführung in der Altstadt getroffen.

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Einige haben schon am eigenen Leib erfahren, was es heißt, in einer unfriedlichen Umgebung aufzuwachsen. Andere kennen kriegsähnliche Zustände nur aus dem Fernsehen. Sie in Austausch miteinander zu bringen, ist Ziel des von der Frauenkirche ausgerichteten Treffens, das am Freitag mit einer Versammlung der rund 100 internationalen Teilnehmer auf dem Neumarkt und einem großen Eröffnungsgottesdienst in der Frauenkirche eingeläutet wurde und bis Montag dauert. „Das Festival ist eine super Möglichkeit, die verschiedensten Leute aus der ganzen Welt zu treffen“, meint die russische Studentin Nadja. Sie studiert in Jekaterinburg Deutsch und Englisch. Ihr Dozent hat ihr und ihren Kommilitoninnen von der Peace Academy erzählt.

Viele Teile des Programms gestalten die Teilnehmer selbst mit. So wie die beiden indischen Pfarrer Dinesh Chand (27) und Jakhin Huika (38), die Sonnabend um 15 Uhr einen Vortrag über die ethnischen und religiösen Konflikte im Osten Indiens halten. „Seinen Erfahrungsschatz mit anderen zu teilen und daraus zu lernen ist Anliegen der Peace Academy“, sagt Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. Dabei steht der Friedensgedanke immer im Mittelpunkt - selbst bei Erlebnisberichten aus Norwegen, Israel oder Mexiko. „Die Peace Academy ist kein Pranger für Ungerechtigkeit und Leid, sondern Ermutigung zu zuversichtlichem Handeln.“

Neben den verschiedenen Vorträgen und Workshops des Programms findet am Sonnabend ein internationaler Musikabend vor der Frauenkirche statt. Am Sonntag laden bekannte Künstler (u. a. Max Prosa) zum Musikworkshop ein, abends findet ein großes Abschlusskonzert statt. Nachzügler können am Anmeldestand an der Frauenkirche Tagestickets erstehen. Die Preise liegen zwischen 10 und 12 Euro.

Stefan Schramm

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