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Panzer aus Tschechien im Einsatz in Dresden

Havarie auf der Elbe Panzer aus Tschechien im Einsatz in Dresden

Zwei Bergepanzer der tschechischen Feuerwehr sollen helfen, die „Albis“ freizubekommen. Die Kettenfahrzeuge werden in der kommenden Nacht per Tieflader nach Dresden gebracht. Wie die Befreiung des Frachters ablaufen soll, ist minutiös geplant.

Mit solchen Panzern soll die „Albis“ freigeschleppt werden.
 

Quelle: Feuerwehr Tschechien

Dresden. Mit der Kraft von zwei Bergepanzern und eines Schleppschiffs soll die „Albis“ am Montagmittag wieder flott gemacht werden. Das hat der Dresdner Feuerwehrchef Andreas Rümpel angekündigt. Das Gütermotorschiff, das seit dem vergangenen Montag an der Albertbrücke festsitzt, wird demnach ab 12 Uhr ins Fahrwasser gezogen. Dazu sind an beiden Elbufern Bergepanzer der tschechischen Feuerwehr im Einsatz, dazu die „Beskidy“, die bereits seit Tagen oberhalb der Albertbrücke in Bereitschaft ist.

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Der vor der Dresdner Albertbrücke havarierte Frachter „Albis“ entwickelt sich immer mehr zur Attraktion.

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Maximal zwei Stunden wird es dauern, bis die „Albis“ aus eigener Kraft in Richtung Tschechien weiterfahren kann, hofft Karsten Wild, der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Dresden. Untersuchungen hätten ergeben, dass der Rumpf des knapp 90 Meter langen Frachtschiffs unbeschädigt ist. Gilt das auch für die Maschine, die Ruderanlage und die Anker, steht einer Fahrt der „Albis“ aus eigener Kraft nichts im Weg. Leer ist die Albis inzwischen, die 800 Tonnen Salz wurden mit zwei Saug-Fahrzeugen sowie einem Schwimmbagger von Bord geholt. Dadurch habe das Schiff jetzt nicht mehr 1,90 Meter tiefgang sondern nur noch 40 Zentimeter.

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Das Entladen des Frachters „Albis“, der an der Dresdner Albertbrücke gestrandet ist, verläuft weiterhin nur langsam. Obwohl seit Freitag ein zweiter Saugbagger im Einsatz ist, konnten erst 120 der 800 Tonnen Salz entladen werden.

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Ist sie befreit, muss noch der Grund der Elbe mit dem Peilschiff „Biela“ untersucht werden. Die geänderten Strömungsverhältnisse an der Albertbrücke könnten dazu geführt haben, dass es störende Ablagerungen in der Fahrtrinne gibt. Ist das der Fall, müssen sie weggebaggert werden, bevor am Nachmittag dann der Fluss wieder komplett für die Schifffahrt frei gegeben werden kann.

Für die Bergung werden die Albertbrücke sowie beide Elbufer weiträumig gesperrt. Das Einsatzgebiet umfasst die Albertbrücke vom Käthe-Kollwitz-Ufer bis zum Rosa-Luxemburg-Platz; die Elbwiesen unterhalb des Käthe-Kollwitz-Ufers zwischen der Einmündung Bundschuhstraße und Rietschelstraße; die Elbwiesen zwischen der Freitreppe am Bogenschützen über den Rosa-Luxemburg-Platz und dem Carusufer bis etwa zur Einmündung Lessingstraße. Auch der Elbradweg wird gesperrt, Straßenbahnen werden umgeleitet.

Karte des Sperrgebietes am Montag. Foto: WSA

Quelle:

Von Christoph Springer

Dresden, Albertbrücke 51.056692 13.755124
Dresden, Albertbrücke
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Hunderte vor Ort

Der vor der Dresdner Albertbrücke havarierte Frachter „Albis“ entwickelt sich immer mehr zur Attraktion. Seit sich das Schiff am Montagabend querstellte und seitdem fest hängt, pilgern immer mehr Dresdner zum Ort des Geschehens an die Elbe.

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