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Ortsbeirat Neustadt stimmt für Wohnquartier zwischen Bautzner und Böhmischer Staße

Ortsbeirat Neustadt stimmt für Wohnquartier zwischen Bautzner und Böhmischer Staße

Weniger ist mehr und kleinere Häuser können ein Wohnquartier wohnlicher machen. Das haben sich die Planer des so genannten Hofquartiers Bautzner Straße zu Herzen genommen und umgeplant.

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Acht sogenannte Stadtvillen, längere Hofhäuser und zwei parallel zur Böhmischen Straße stehende Häuser sollen im "Hofquartier Bautzner Straße" entstehen.

Quelle: Grafik: Eylert

Die neuen Überlegungen waren am Montagabend Thema im Ortsbeirat Neustadt und fanden den Segen der Ortsbeiräte.

Wie die Visualisierung (siehe unten) zeigt, sind acht "Stadtvillen" geplant. Außerdem entstehen drei längere Häuser mit Satteldächern, die vom Nachbargrundstück ein wenig abgerückt wurden. Wirklich neu ist die Position der zwei Häuser, die der Böhmischen Straße am nächsten sein sollen. Ursprünglich sollte eines davon direkt ans "Raskolnikoff" anschließen, eines der ältesten Häuser der Neustadt und der Böhmischen Straße. Nun ist geplant, die zwei Häuser auf die andere Seite des Baufeldes zu rücken.

Unverändert bleibt die Zahl der geplanten Wohnungen: Es sollen reichlich 30 werden, alle zwischen 75 und 150 Quadratmeter groß. In den Stadtvillen, zu denen auch Gärten gehören, planen die Verantwortlichen eine Arbeitsgemeinschaft aus zwei Architekturbüros und einem Landschaftsbauer, Vier- und Fünfraumwohnungen, vor allem für Familien. Die Wohnungen in den längeren Häusern, so genannten Hofhäusern, sollen auch etwas kleiner ausfallen.

Wichtig aus städtischer Sicht und auch für die Ortsbeiräte ist die kleine, noch namenlose Straße durch das Quartier, die "Bautzner" und "Böhmische" verbindet, aber keine Durchgangsstraße werden soll. Ein Poller etwa in der Mitte soll die Durchfahrt verhindern, daneben ist ein Pkw-Wendeplatz geplant. An dieser Stelle hat die Durchgangsstraße einen Knick, so entsteht ein kleiner Platz inmitten des Wohnquartiers. Autos sollen dort aber nicht stehen, für Besucher sind sechs oberirdische Gästeparkplätze vorgesehen. Die wünscht sich der Ortsbeirat aber unterirdisch in der ohnehin geplanten Tiefgarage. Außerdem regten die Ortsbeiräte den Einbau eines weiteren Pollers an der Zufahrt aus der Böhmischen Straße an, damit sich keine Autofahrer unerlaubt in das kleine Sträßchen verirren.

Der Investor für das Wohngebiet, das voraussichtlich ab Ende nächsten Jahres gebaut werden soll, ist die Firma Varg aus dem hessischen Bad Homburg. Wer hinter diesem Unternehmen steht, wollte der Vertreter der Firma, Georg Prinz zu Salm-Salm aus Frankfurt am Main, am Montagabend nicht sagen. Laut DNN-Recherchen handelt es sich dabei um Vincente Taberner Carsi, einen erfolgreichen Weinhändler aus Spanien.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.11.2013

cs

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