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Organische Leuchtdioden Karbon: neue Luxuslampen von Novaled

Organische Leuchtdioden Karbon: neue Luxuslampen von Novaled

Das ist wohl eher nichts für den kleinen Geldbeutel: Die Dresdner Technologiefirma "Novaled" hat eine Reihe von Luxusleuchten aus Karbon und durchsichtigen "Organischen Leuchtdioden" (OLEDs) entwickelt, die sich alle im Preissegment deutlich jenseits der 5000 Euro bewegen - pro Stück.

Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird die neue Kollektion ab Sonntag auf der Messe "Light + Building" in Frankfurt/Main erstmals öffentlich präsentiert.

Neben einer Diamantstaub-Edition "Year of the Dragon" seiner bereits im vergangenen Jahr vorgestellten OLED-Tischlampe "Victory" wollen die Dresdner auf der Messe nun neue Modelle präsentieren: eine Hängeleuchte "Linfinity" zum Beispiel, eine Wandlampe "Lucentury" und eine Bodenleuchte "Trinity". Genaue Preisangaben mochte Novaled-Sprecherin Anke Lemke auf DNN-Anfrage noch nicht machen. Lemke erklärte aber, die neuen Leuchten seien im Hochpreissegment angesiedelt und teurer als der Erstling "Victory" - diese Tischlampe kostet schon rund 5000 Euro).

Für Novaled sind die Designerleuchten allerdings - ebenso wie die hauseigene Pilotfertigung eigener OLED-Paneele - eher ein Nebengeschäftsfeld: Spezialisiert ist das 2001 aus der Technischen Universität Dresden (TUD) ausgegründete Unternehmen, das demnächst an die New Yorker Börse "Nasdaq" geht, auf leistungssteigernde Kernzutaten für OLEDs. Diese Materialien und Rezepte verkaufen die Dresdner vor allem an große Bildschirmhersteller wie Samsung und LG in Fernost. Aber auch Highend-Leuchtenanbieter oder auch die neue Heliatek-Fabrik für organische Solarzellen gehören zu den Abnehmern.

Im vergangenen Jahr realisierte das Unternehmen, das in Dresden-Johannstadt am Tatzberg residiert, einen Umsatz von 17,4 Millionen Euro (plus 154 Prozent zum Vorjahr) und realisierte erstmals seit der Gründung vor elf Jahren einen Gewinn (3,6 Millionen Euro). Wegen der weltweit anziehenden Nachfrage für OLED-Bildschirme in Smartphones, Tablettrechner und Fernsehern rechnet die Firma mit einem weiteren Wachstumssprung, da sich die Dresdner Dotierstoffe als qualitätsmitentscheidend herausgestellt haben.

Auf Qualität setzt Novaled auch in seiner Endprodukt-Luxussparte und das macht die Leuchten auch so teuer: Sie werden aus Sicht-Karbon und transparenten OLED-Panelen in Handarbeit gefertigt. Wer sich das leisten kann, bekommt Lampen, die dank Organik-Technologie ein besonders angenehmes Licht werfen. "OLEDs", so zeigte sich Novaled-Marketing-Vorstand Gerd Günther überzeugt, "sind aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften die Lichtquellen der Zukunft".

Heiko Weckbrodt

Weitere Informationen über das Unternehmen und den geplanten Börsengang im Netz unter computer-oiger.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.04.2012

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