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Opa soll zweijährige Enkelin missbraucht haben

"nichts dabei gedacht" Opa soll zweijährige Enkelin missbraucht haben

"Ich kann es mir nicht erklären, ich weiß nicht, warum ich das getan habe. Ich mach mir nichts aus Kindern", beteuerte Gerd H. gestern immer wieder. Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft hat man da seine Zweifel.

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Quelle: dpa

Dresden. "Ich kann es mir nicht erklären, ich weiß nicht, warum ich das getan habe. Ich mach mir nichts aus Kindern", beteuerte Gerd H. gestern immer wieder. Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft hat man da seine Zweifel. Der Mann soll sich im Februar 2013 an seiner damals zwei Jahre alte Enkelin vergangenen haben. Er führte seine Finger in die Scheide des Mädchens ein, überredete sie, an sich selbst herumzuspielen und sich selbst einen Vibrator einzuführen. Davon machte er dann Fotos, die mit anderen kinderpornografischen Bildern auf seinem Rechner gefunden wurden. Die Porno-Dateien hatte er sich aus dem Internet heruntergeladen, darunter richtiger Schweinkram, wie der Geschlechtsverkehr von erwachsenen Männern mit Kleinkindern.

Wegen schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern und der Besitzverschaffung von kinderpornografischen Schriften muss sich der 54-Jährige derzeit vor Gericht verantworten. Rausgekommen war die, weil das Mädchen seiner Mutter erzählt hatte, was der Opa mit ihr macht. Die Frau informierte ihren Freund, der durchsuchte die Rechner seines Vaters und wurde fündig.

Der Prozess hatte 2014 schon einmal am Amtsgericht begonnen, war dann aber an die Jugendkammer des Landgerichts verwiesen worden. Der Angeklagte, der als Küster an einer Dresdner Kirche beschäftigt war, hatte nach der damaligen Berichterstattung seinem Anwalt angekündigt, Selbstmord zu begehen. Seitdem leidet er unter Depressionen und befindet sich in Behandlung. Damals hatte der Angeklagte behauptet, dass Mädchen hätte ihn zu den Taten aufgefordert. Da ist er sich heute nicht mehr sicher, obwohl er sich, wenn es um die Vorwürfe und seine Enkelin geht, sehr schwer tut. Gerd H. spricht viel über seine gesundheitlichen Probleme, seine angebliche Alkoholsucht und seine Depressionen, über den Vorfall mit der Kleinen sagt er relativ wenig. "Ich habe mir nichts dabei gedacht." Der Prozess wird fortgesetzt.

ml

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