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Offiziell inoffiziell: Dresden hat einen Edward-Snowden-Platz

Offiziell inoffiziell: Dresden hat einen Edward-Snowden-Platz

Ein Geburtstagsgruß ging am Sonntag von Dresden aus nach Russland. Zum 32. Geburtstag des Whistleblowers Edward Snowden ist der erste deutsche Edward-Snowden-Platz in der Dresdner Neustadt an der Bautzner Straße 6 eingeweiht worden.

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Rosenblätter fliegen zur Einweihung des Edward-Snowden-Platzes durch die Luft.

Quelle: Franziska Schmieder

Zur Einweihung trafen sich neben den Initiatoren Markwart Faussner, Matthias Wolf und Beate Thonfeld zahlreiche Snowden-Unterstützer und einige Stadträte, darunter Jaqueline Muth (Linke), Martin Schulte-Wissermann (Piraten) und Johannes Lichdi (Grüne).  

Mit der Platzbenennung wolle man ein Zeichen setzen, für Demokratie und Zivilgesellschaft, gegen Datensammelwut und Überwachung. „Ich habe die Sorge, unsere Freiheit wird so gut überwacht, dass am Schluss nichts mehr davon übrig ist“, fasste Faussner seine Bedenken in Worte. Erst am Sonnabend hatte die SPD sich für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen. „Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Totalüberwachung“, so Lichdi. Und das Snowden ausgerechnet im Russland Putins Zuflucht gefunden hat, sei für das demokratische Europa eine Blamage. Und Schulte-Wissermann appellierte: „Der Platz ist ein Zeichen und eine Ehre für alle Menschen, die sich einsetzen. Jeder kann seinem Gewissen folgen.“  

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Auch Spenden wurden gesammelt, die am Ende an Snowdens Anwälte übergeben werden sollen.

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Im Anschluss an die Enthüllung des Straßenschildes wurde eine Metallkiste mit Wünschen für Edward Snowden in die Straße einbetoniert. Der Platz liegt auf Privatgelände. Die ganze Aktion ist nach Aussage der Initiatoren mit dem deutschen Anwalt Snowdens, Wolfgang Kaleck, abgesprochen. Während der Aktion gesammelte Spenden werden anschließend an diesen übergeben.

fs

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