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Oberbürgermeisterin Helma Orosz setzt sich für mehr Lebensqualität im Alter ein

Oberbürgermeisterin Helma Orosz setzt sich für mehr Lebensqualität im Alter ein

Die eigenen vier Wände spielen gerade im Alter für das Wohlbefinden eine wichtige Rolle. Ungern wollen Senioren in ein Pflegeheim ziehen, sondern lieber selbstständig leben.

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Auch die 77-jährige Brigitte Wölfel hat an der Döbelner Straße ein neues Zuhause gefunden. Seit zwei Jahren lebt sie nun in der Wohngemeinschaft.

Quelle: Norbert Neumann

Dass dies möglich ist, zeigt das Projekt "Alt werden in Gemeinschaft" (AWiG), das gestern hohen Besuch empfangen hatte. Sowohl Staatsminister Markus Ulbig als auch Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU) schauten in der Wohngemeinschaft an der Döbelner Straße 1 vorbei. "Bis 2025 werden in Dresden über 15 Prozent Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind. Die Anforderungen an den Wohnraum ändern sich im Alter. Meist ist man auf fremde Hilfe angewiesen, möchte aber dennoch selbstständig bleiben", erklärt die Oberbürgermeisterin bei ihrem Besuch. Bereits jetzt fördere die Stadt Anpassungsmaßnahmen zum alters- und behindertengerechten Wohnen mit einem eigenen Förderprogramm in Höhe von 120 000 Euro im Jahr.

Doch das soll es noch nicht gewesen sein. Helma Orosz legte dem Innenminister ans Herz, ein zusätzliches Förderprogramm gemeinsam mit dem sächsischen Parlament zu beschließen, um weitere Projekte für altersgerechtes Wohnen zu unterstützen. Um ein Bild von den Möglichkeiten zu erhalten, lud die Oberbürgermeisterin ihren Parteikollegen auf die Döbelner Straße ein, der von den Wohnverhältnissen begeistert war: "Das Wohnprojekt vereint privaten Rückzugsort und Geselligkeit gleichermaßen. Das ist ein Stück Lebensqualität bis ins hohe Alter."

Die Grundidee des Wohnprojekts "Alt werden in Gemeinschaft e. V. (AWiG)" basiert auf einer Hausgemeinschaft für Senioren mit nachbarschaftlicher Orientierung. Die Bewohner der 14 Zweiraumwohnungen können bei Bedarf Betreuungsleistungen abrufen. Gemeinsam nutzen und pflegen die Senioren den Garten und den Gemeinschaftsraum, wo jeden Donnerstag das Hauscafé stattfindet, wie Bewohnerin Sabine Gabler erzählt. Zusätzlich feiern die Senioren zusammen ihre Geburtstage und grillen an warmen Sommerabenden im Garten. "Ich möchte hier auf keinen Fall wieder weg", erklärt die 80-jährige Gisela Hornig, die bereits seit dem Gründungsjahr 2005 in der Wohngemeinschaft lebt. Auch Helma Orosz ist überzeugt: "Die gegenseitige Hilfe und gemeinsame Unternehmungen verhindern eine Vereinsamung des Einzelnen. Gleichzeitig ist ein weitestgehend selbstbestimmtes Wohnen möglich."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.08.2014

Nadine Steinmann

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