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Oberbürgermeister Hilbert bittet Dresdner um Hilfe

Unterbringung von Flüchtlingen Oberbürgermeister Hilbert bittet Dresdner um Hilfe

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat die Dresdner um Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen gebeten. Da die Zahl der in Dresden Schutz suchenden Menschen weiter steige, bittet Hilbert die Dresdner, der Verwaltung freie Wohnungen und Immobilien zur Vermietung anzubieten.

Dresden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat die Dresdner um Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen gebeten. Da die Zahl der in Dresden Schutz suchenden Menschen weiter steige, bittet Hilbert die Dresdner, der Verwaltung freie Wohnungen und Immobilien zur Vermietung anzubieten. Vordergründig sollen Familien und Frauen darin untergebracht werden. Vermieter könnten auch Wünsche äußern, welche Personengruppen untergebracht werden sollen.

Gesucht werden laut Stadtverwaltung Wohnungen aller Größen, einzelne Zimmer, Objekte mit vielen Zimmern und Sanitärbereichen wie ehemalige Wohnheime, Ferienobjekte oder Schulungsgebäude. Die angebotenen Räume und Immobilien sollten in einem nutzbaren Zustand, oder kurzfristig in diesen Zustand zu versetzten sein.

Eine Heizung muss vorhanden sein, jedoch nicht per Ofen, es sollte mindestens ein Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche geben. Eine Küche für die Selbstversorgung ist erforderlich, die muss aber nicht eingerichtet sein, die Anschlüsse genügen. Zudem dürfen die Räume nicht durch bauordnungsrechtliche Anordnungen in der Nutzung eingeschränkt sein, beispielsweise wegen Schimmelbefall.

Bisher sind bei der Stadt 118 Angebote eingegangen, 90 Prozent davon wurden angenommen. Aktuell muss die Stadt jede Woche rund 100 Flüchtlinge neu unterbringen. Die Zahlen dürften allerdings noch einmal deutlich steigen. Theoretisch muss Dresden bis Jahresende noch 3000 Flüchtlinge einquartieren. Oberbürgermeister Hilbert geht aber davon aus, dass die tatsächliche Zahl geringer ausfällt.

sl

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