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Notabdeckung der EnergieVerbund Arena Dresden soll bis Dienstag verlegt werden

Notabdeckung der EnergieVerbund Arena Dresden soll bis Dienstag verlegt werden

Die Arbeiter der Dachdeckermeisterei Claus Dittrich GmbH & Co. KG sind seit Mittwoch Tag und Nacht auf dem Dach der EnergieVerbund Arena zugange. Die Männer wollen bis Anfang nächster Woche eine Notabdichtung für das defekte Arenadach schaffen.

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Mitarbeiter der Dachdeckermeisterei Claus Dittrich arbeiten an der Notabdeckung der EnergieVerbund Arena.

Quelle: PR

Denn nur dann können unter anderem die Dresdner Eislöwen ihren Spielbetrieb fortsetzen.

Bis zu 14 Mitarbeiter der 1905 gegründeten Firma arbeiten im Zweischichtsystem, um ununterbrochen werkeln zu können. Die Stadt Dresden hat dafür extra spezielle Strahler und Beleuchtungen auf dem Dach aufstellen lassen. Insgesamt muss eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern bearbeitet werden. Zunächst verfestigt ein Setzautomat 1,5 Meter mal 25 Meter lange PVC-Abdichtungsbahnen, die dann mit einem Föhnautomaten miteinander verschmolzen werden.

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Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma "Claus Dittrich", am Stromversorgungskabel der Mannschaft auf dem Arenadach.

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„Wir schaffen mit modernster Technik eine Notabdichtung und eine zweite Haut für das Dach, die über der Bestandsabdichtung liegt. Auch wenn die Feuchtigkeit damit dennoch momentan in der Dämmung vorhanden ist, hat sich die Landeshauptstadt für die beste Lösung entschieden", sagt Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma.

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Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Während tagsüber bis zu 1.000 Quadratmeter bearbeitet werden können, beeinträchtigen schlechte Sicht und wechselnde Witterung die Arbeiten in der Dunkelheit. „In den Nachtzeiten beschränken wir uns deshalb auf Detailarbeiten, beispielsweise an den Dachhauben und Dachdurchdringungen", fügt er hinzu. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Aufgabe betraut wurden und werden alles geben, damit am Dienstag, so das Wetter auch mitspielt, die Fertigstellung vermeldet werden kann", so May abschließend.

Am 15. Februar war plötzlich Wasser großflächig durch das Dach der Halle getropft und hatte die Heimstätte der Dresdner Eislöwen unter Wasser gesetzt. Wie sich herausstellte, hatten sich aus weiterhin ungeklärter Ursache im Dach der 30 Millionen Euro teuren und erst fünf Jahre alten Arena Risse gebildet, durch die zunächst Schmelzwasser, später dann Regen in die Halle gelangte. Erste Not-Maßnahmen wie das Verkleben der Risse, hatten nicht zum Erfolg geführt.

Betroffen sind unter anderem die Eishockey-Profis der Dresdner Eislöwen, denen ohne die Arena eine Spielstätte fehlt. Zu den Leidtragenden gehören aber auch mehrere kleine Vereine, denen aktuell Trainingszeiten fehlen.

Franziska Schmieder

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