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Norovirus in Dresden nachgewiesen – insgesamt 721 Erkrankte in der Stadt

Norovirus in Dresden nachgewiesen – insgesamt 721 Erkrankte in der Stadt

Im Fall der aktuellen Welle von Magen-Darm-Erkrankungen ist in Dresden in zwei Fällen das befürchtete Norovirus nachgewiesen worden. Das teilte die Landeshauptstadt am Montag auf Anfrage von DNN-Online mit.

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Elektronenmikroskopische Aufnahme von Noroviren: Eine Infektion läuft meist kurz und heftig ab.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Insgesamt habe es in der Stadt 721 Erkrankte in 18 Schulen und sechs Kitas gegeben, so die Zahlen des Gesundheitsamtes.

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Die Suche geht weiter: Speisepläne werden ausgewertet. Foto: Jens Büttner/Archiv

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Die Welle sei aber am Abflauen. So wurden am Montag keine Neuerkrankungen gemeldet. Die meisten Kinder könnten bereits wieder in die Schule gehen. Die betroffenen Schulen seien am Freitag mit Desinfektionsmittel gereinigt worden. Sanitäreinrichtungen, Handläufe und Türklinken wurden desinfiziert, teilte die Stadtverwaltung mit. Des Weiteren wurden in den Turnhallen die Sanitärbereiche und Türklinken gereinigt.

Die Ursache für die massenhaften Erkrankungen stehen noch immer nicht fest. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hatte zwar Essen sichergestellt und Tupferproben genommen, alle Proben hätten aber ein negatives Ergebnis aufgewiesen. Sicher ist offenbar: Die Erkrankungen hängen mit dem Schulessen der Firma Sodexo zusammen. Von der Welle am stärksten betroffen ist Brandenburg mit 2896 Fällen; gefolgt von Sachsen (2880), Berlin (2223), Thüringen (913) und Sachsen-Anhalt (50).

Die Magen-Darm-Erkrankungswelle ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) die größte von Lebensmitteln ausgelöste Krankheitswelle dieser Art in Deutschland. Es seien mindestens 8962 Menschen in Ostdeutschland betroffen - größtenteils Kinder und Jugendliche, wie es im RKI-Lagebericht vom Montag heißt. Erste Fälle gab es demnach schon am 19. September; also mehr als eine Woche, bevor die Erkrankungen offiziell bekannt wurden. Es sei aber nicht sicher, ob diese „einem separaten Geschehen zuzuordnen sind“.

sl / dpa / dbr

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