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Noch eine Hafencity für Dresden - Bis 2015 soll eine weitere große Wohnanlage entstehen

Noch eine Hafencity für Dresden - Bis 2015 soll eine weitere große Wohnanlage entstehen

Eine zweite Luxusanlage soll bis 2015 neben der geplanten Hafencity entstehen. Die Projekträger, die CG-Gruppe und DresdenBau, wollen für 68 Millionen Euro ein vier- bis siebenstöckiges Gebäude-Ensemble zwischen Elbufer und Leipziger Straße errichten.

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Neben der Hafencity ist ein weiteres Großprojekt geplant.

Quelle: Visualisierung DresdenBau

Es soll eine „Premium-Wohnanlage“ werden, unmittelbar am Elbufer mit Blick auf Wasser, Natur und Altstadt, so wirbt die CG-Gruppe auf ihrer Webseite. Marina Garden heißt das Bauprojekt. Hinter der Villa Sofa auf dem Gelände von Freiraum Elbtal e.V. – weiter westlich von dem umstrittenen USD-Projekt Hafencity – will das Immobilien-Unternehmen mit Sitz in Berlin auf einer Fläche von 23 000 Quadratmetern edle Wohnungen für betuchte Mieter hochziehen.

„Wir haben das Grundstück vor einem Jahr gekauft“, erklärt Regine Töberich von der DresdenBau und Projektierungsgesellschaft, die gemeinsam mit der CG-Gruppe das Projekt realisieren will. Bereits 2006 entstanden die ersten Ideen. Man habe maßgeblich am Masterplan zur Entwicklung des Gebietes am Neustädter Hafen mitgewirkt, betont Töberich.

68 Millionen Euro sollen in die Luxuswohnanlage investiert werden. Geplant ist ein siebengeschossiges Flügelhaus, dass sich entlang der Stichstraße vom Elbufer zum Puschkin-Platz zieht und hinter der Villa Sofa einen Knick macht. Dieses Gebäude soll 151 Wohnungen beherbergen. Eingerahmt von dem L-förmigen Gebäude entstehen parallel angeordnet drei vierstöckige „Garten-Villen“ mit je 42 Wohneinheiten. Zwischen Elbe und Malteser-Dienststelle ist eine „Elb-Villa“ mit 48 Wohnungen geplant, neben der Villa Sofa soll eine „Tor-Villa“ gebaut werden.

Auch ist eine Tiefgarage mit 231 Stellplätzen vorgesehen. Das Gebäude-Ensemble soll mit Ausnahme der „Elb-Villa“ durch ein zusammenhängendes Untergeschoss unterkellert werden. Das Kellergeschoss bietet Platz für Technik, Abstellräume und für Parkplätze. Im Falle eines Hochwassers werde es geflutet, sagte Töberich. Bei den Wohnungen mit einer Größe von 43 bis 158 Quadratmetern handle es sich um Single-Appartements bis hin zu großen Fünf-Raum-Wohnungen. Angepeilt ist eine Kaltmiete von 12 bis 14 Euro pro Quadratmeter.

Für den Baustart ist März 2014 avisiert. Im Dezember 2015 soll das Objekt schlüsselfertig und vermietet einer Kapitalanlagegesellschaft übergeben werden. Derzeit befinde man sich in der Planungsphase, sei in Gesprächen mit dem Stadtplanungsamt und auf einem „sehr guten Weg“, so Töberich. Bedenken zum Vorhaben seien im Vorfeld geklärt worden, auch mit dem Umweltamt. „Wir wollen in diesem Jahr den Bauantrag einreichen. Es spricht nichts dagegen, dass wir den Baubeginn im März 2014 halten können“, betont die DresdenBau-Chefin.

Madeleine Arndt

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