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Nie mehr Angst vorm Arzt: Studenten versorgen Plüschtiere im Uniklinikum Dresden

Nie mehr Angst vorm Arzt: Studenten versorgen Plüschtiere im Uniklinikum Dresden

Nein, Angst vorm Arzt habe er als Kind eigentlich nie gehabt. Aber das liege wahrscheinlich daran, dass er schon immer Arzt werden wollte. Fabian Lenz ist eine Ausnahme.

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Drei Tage lang kümmern sich Medizinstudenten im Uniklinikum um die Sorgen von rund 1000 Plüschpatienten und ihrer Besitzer.

Quelle: Leonie Born

Denn die meisten Kinder fürchten sich vor „Weißkitteln", also vor Ärzten, Zahnärzten und Pflegepersonal. Diese Angst soll den Kindern genommen werden. Und zwar auf spielerische Art. Lenz ist Medizinstudent im sechsten Semester und organisiert in diesem Jahr das Teddykrankenhaus Dresden mit. Drei Tage lang sorgen sich im Uniklinikum Dresden angehende Ärzte um die Leiden verschiedenster Stofftiere und führen so Kindergartenkinder an den Krankenhausalltag heran.

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Insgesamt drei Tage lang kümmern sich Medizinstudenten im Universitätsklinikum Dresden um die Leiden von Plüschtieren.

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Das bereits zum neunten Mal stattfindende Projekt sei eine tolle Sache, findet der Medizinstudent, auch für die Studenten: „Die können sich als Arzt ausprobieren und lernen, mit den Kindern umzugehen." So würden auch die psychologischen und kommunikativen Fähigkeiten der Mediziner gefördert. Die Kinder hingegen können den Teddydoktoren bei der Arbeit zuschauen, ohne selbst die Schmerzen zu haben. „Es ist schön zu sehen, dass die meisten Kinder mit strahlenden Augen nach Hause gehen!", zeigte sich Lenz zufrieden.

Auch Sandy Klinger gefällt die Idee des Teddykrankenhauses. Sie sei grad selbst mit ihrer Tochter Vivian beim Arzt gewesen und in der Apotheke habe man ihr den Tipp gegeben, auch das Teddykrankenhaus zu besuchen. Die zweijährige Vivian hat keine Angst vorm Arzt. „Es ist aber doch ein tolles Erlebnis, wenn man grad selbst beim Arzt war, und dann wird auch noch der Teddy behandelt", findet Klinger.

Leonie Born

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