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Nickerner Gedenkstein in der Kritik

13. Februar Nickerner Gedenkstein in der Kritik

Der Gedenkstein, mit dem in Nickern der Opfer des 13. Februars gedacht werden soll, wird von den Grünen heftig kritisiert. Es sei „kein Ort würdigen Gedenkens, sondern ein Wallfahrtsort für Geschichtsrevisionisten,“ sagt Michael Schmelich, Sprecher der Dresdner Grünen.

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Am 12. Februar zog eine NPD-Demo zu dem Gedenkstein

Quelle: H.Heuer

Dresden.  Der Gedenkstein, mit dem in Nickern der Opfer des 13. Februars gedacht werden soll, wird von den Grünen heftig kritisiert. Es sei „kein Ort würdigen Gedenkens, sondern ein Wallfahrtsort für Geschichtsrevisionisten,“ sagt Michael Schmelich, Sprecher der Dresdner Grünen. Die dort immer noch unveränderte Inschrift „Wir gedenken der Opfer des anglo-amerikanischen Bombenterrors“ bediene sich der „Nazi-Terminologie, die leider auch aus propagandistischen Gründen in der DDR hoffähig war,“ erklärt Schmelich den Standpunkt der Dresdner Grünen. „Dresden watet so weiter knietief im braunen Opfermythos.“

Nun will die Partei verhindern, dass der Gedenkstein weiter als „Wallfahrtsort für Neo-Nazis“ missbraucht wird, wie es am 12. Februar erneut geschehen sei. „Das war ein gespenstischer brauner Maskenball. Der Obelisk befeuert die Neo-Nazi-Weltsicht“, äußert sich der Kreisverbandschef weiter zu dem Gedenkstein mit den strittigen Zeilen. Die Grünen kündigten gestern eine Initiative im Stadtrat zur Umgestaltung der Inschrift des Obelisken in Nickern an. „Wir werden uns dafür stark machen, dass diese Inschrift nicht länger unkommentiert zur Geschichtsverfälschung und damit auch zur Verhöhnung der Opfer beitragen kann“, so der Sprecher der Grünen. „Diese Inschrift bedarf einer Änderung, mindestens jedoch einer Kommentierung.“

Von DNN

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Vor dem 13. Februar

Rund 450 Menschen haben am Freitagabend gegen einen Aufmarsch von Neonazis im Dresdner Südosten protestiert. Am Vorabend des Jahrestages der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg zogen laut der Gruppe „Durchgezählt“ rund 600 Rechtsextreme vom Haltepunkt Dobritz bis zu einem Gedenkstein in Nickern.

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