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Neumarkt-Gesellschaft hält an Chiapponischem Haus fest

Aufbau Neumarkt-Gesellschaft hält an Chiapponischem Haus fest

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden hält am geforderten Wiederaufbau des Chiapponischen Hauses neben dem Kulturspalast fest. Der Stadtrat sollte im Sinne früherer Beschlüsse handeln.

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So sollte das Chiapponische Haus nach dem Willen der Neumarktgesellschaft aussehen.

Quelle: GHND

Dresden. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) hält am Wiederaufbau des Chiapponischen Hauses neben dem Kulturpalast fest. „Es ist unwahr, wenn seitens der Bauverwaltung behauptet wird, Teile des Grundstückes des Chiapponischen Hauses würden für Schleppkurven benötigt und deshalb sei eine Wiedererrichtung nicht möglich“, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. Das zielt auf die Argumentation der Stadt gegen die Errichtung des Eckhauses.

Wie berichtet, ist laut Stadtplanungsamt im Zuge der Bemessung und Herstellung des Straßenraumes von Galeriestraße und Rosmaringasse die Fassadenlänge des Chiapponischen Hauses um etwa 1,50 Meter eingekürzt worden. Das sei insbesondere erfolgt, weil beispielsweise Sattelschlepper, die Bühnentechnik für Konzerte im Kulturpalast anliefern, ohne Probleme um die Kurve kommen sollen. Zwar mache der Eingriff in das Grundstück die Möglichkeit zur Rekonstruktion der Fassade nicht grundsätzlich unmöglich, so hieß es bei der Stadt auf DNN-Anfrage, aber das Chiapponische Haus sei Teil einer Bauzeile, die 1945 zerstört wurde und die wegen des inzwischen errichteten Kulturpalastes nicht wieder aufgebaut werden kann.

Aus früheren Beschlüsse des Stadtrates zur Gestaltung der Verkehrswege um den Kulturpalast gehe dagegen vor, so widersprach am Donnerstag die Neumarkt-Gesellschaft, dass die Nutzung von Teilen des Grundstücks des Chiapponischen Hauses für die Schleppkurven gar nicht nötig sei. Zudem habe es verschiedene Stadtratsbeschlüsse 2011 und 2012 gegeben, in denen das Gebäude als Fassadenrekonstruktion enthalten sei. GHND-Vorstandschef Torsten Kulke zeigte sich „empört“ über das Vorgehen der Verwaltung und forderte den Stadtrat zum Handeln auf, „wenn er seiner Funktion als Beschluss- und Aufsichtsorgan noch gerecht werden will“.

Das Chiapponische Haus wurde 1761 von Samuel Locke erbaut und ist nach der italienischen Kaufmannsfamilie Chiapponi benannt.

Von Ingolf Pleil

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