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Neumarkt: Aufs Gewandhaus-Areal sollen dichte Baumreihen - Stadt will 600.000 Euro investieren

Neumarkt: Aufs Gewandhaus-Areal sollen dichte Baumreihen - Stadt will 600.000 Euro investieren

Die Klagen über zu viele überhitzte, karge, steinerne Plätze ohne ausreichende Sitzgelegenheiten in der Innenstadt wurden erhört. Zumindest am Dresdner Neumarkt sollen künftig dichter Baumbewuchs, Bänke und Beleuchtung für mehr Leben und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.

Nachdem eine Bebauung auf dem Gewandhaus-Areal scheiterte, wird dort eine kleine Park-Anlage errichtet.

Allerdings wird die Begrünung nicht vor 2013 starten, wie Anja Heckmann, Sachgebietsleiterin Altstadt im Stadtplanungsamt, auf DNN-Anfrage mitteilte. Die Verwirklichung hänge von der Finanzierung und der Entwicklung des angrenzenden Quartiers VI in Richtung Kulturpalast ab. "Ziel ist, die Entwurfs- und Ausführungsplanung im Jahr 2012, spätestens im Jahr 2013, zu erstellen und mit der Umsetzung in 2013, spätestens 2014 zu beginnen", erklärte Heckmann.

Der nun vorliegende städtische Vorschlag sei mit den baupolitischen Sprechern der Fraktionen im Stadtrat und den Fachämtern während zweier Runder Tische besprochen und konsolidiert worden, so die Sachgebietsleiterin. Das Stadtplanungsamt habe dabei einen Vorschlag der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) aufgegriffen, der eine lockere Pflanzung von Bäumen zur Gestaltung der Gewandhaus-Fläche für den angenehmeren Aufenthalt von Passanten vorsah. Ihr Amt habe diesen Vorschlag weiterentwickelt. "Ergebnis ist eine zu der Dimension des großen Neumarktes und der den Platz begrenzenden großen vielgestaltigen Bürgerhäusern passende, durch eine doppelreihige Baumpflanzung gefasste Freifläche mit Bänken, dem Element Wasser und einer mit unterschiedlichen Steinen belegte Fläche, die eine Assoziation zum historischen Gewandhaus herstellen kann", erläuterte Heckmann.

Die städtische Weiterentwicklung stößt auf viel Sympathie bei der GHND. "Bei uns waren es zu wenig Bäume", räumte Zweiter Vize-Vorsitzender Stefan Hertzig ein. "Wir sind sehr zufrieden mit der Planung der Stadt", fügte Hertzig hinzu. Er vermisse lediglich eine Markierung im Pflaster, die im Fußbodenbereich an das alte Frauentor erinnere. Laut Stadt hält die Freifläche die Option einer Unterbauung vor. Diese könnte durch den Vorhabenträger im Quartier VI in Anspruch genommen werden. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.09.2011

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