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Neujahrsempfang 2014 der DNN: 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu Gast im Schloss Albrechtsberg

Neujahrsempfang 2014 der DNN: 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu Gast im Schloss Albrechtsberg

Das Bauwerk spielte bei den drei Reden des Tages denn auch eine große Rolle. „Die Waldschlößchenbrücke schafft rund 50 Prozent ihrer erwarteten Auslastung.

Dresden.

Chapeau!", erklärte DNN-Chefredakteur Dirk Birgel. „Für mich ist sie aber nicht einfach nur eine Brücke, sondern der schönste Schwibbbogen der Welt." Der Chefredakteur findet es schade, dass die Bögen abends so dunkel sind und schlägt vor: „Verzieren wir sie doch mit den Büsten der großen Leuchten, denen wir dieses Wunder aus Stahlbeton zu verdanken haben. Da lässt sich bestimmt auch mal die Hufeisennase blicken, um zum Picknick ein paar Mücken zu verdrücken."

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Sabine Stenzel, kaufm. und Verwaltungsleiterin des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, der kaufm. Geschäftsführer des Staatsschauspiels Pierre-Yves Bazin (m) und Markus Lutz, Verwaltungsdirektor der Dresdner Musikfestspiele.

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Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sagte ganz staatsmännisch: „Auch wenn sich über Geschmack trefflich streiten lässt, zum Beispiel was die Gestaltung der Brücke angeht, so ist der Blick von der Brücke wunderschön, egal in welche Richtung man schaut." Tempo 30 gelte wohl weniger für den Schutz der Hufeisennase, sondern eher der Autofahrer, wenn sie sich von dem traumhaften Blick ablenken lassen.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) erklärte, sie fühle sich in dem bestätigt, was sie schon zur Eröffnung der Elbquerung im August 2013 gesagt hatte: „Die Waldschlößchenbrücke ist eine ganz normale Stadtbrücke. Nicht mehr und nicht weniger." Orosz hatte die Lacher auf ihrer Seite, als sie sich zur von Altenberg ins Gespräch gebrachten Bewerbung für die Olympischen Winterspiele äußerte. „Wir haben in weiser Voraussicht schon mal ein Schneekonzept beim Ersten Bürgermeister in Auftrag gegeben.

" Vielleicht, so sinnierte die OB mit Augenzwinkern, könne sich Dresden ja als erste Stadt weltweit für die olympischen Winter- und Sommerspiele gleichzeitig bewerben. Sportlich ging es auch Birgel an und bekannte, die Dresdner seien mittlerweile etwas neidisch auf Leipzig. Wegen des aufstrebenden Fußballclubs Red Bull, der von der Vierten in die Zweite Liga stürmen könnte, während der hiesige Verein auf einem Abstiegsplatz steht.

„Wenn ich an der Supermarktkasse gefragt werde, ob ich Punkte sammle, muss ich immer antworten: Nein, ich bin Dynamo-Fan", so Birgel. Mit den Fan-Ausschreitungen in Bielefeld sei nun auch noch die „Operation Lizenzentzug" angelaufen, meinte der Chefredakteur. Wer solche Fans wie Dynamo Dresden habe, der brauche keine Feinde mehr. Es sei Zeit, dass die Vereinsführung die Problembären aus dem K-Block in den Griff bekomme.

Wünsche habe er nicht nur an die Dynamofans, so der Chefredakteur, sondern auch an die OB: Die Sanierung von Königsbrücker Straße und Albertbrücke sollte endlich beginne, auch die Stauffenbergallee steht auf dem Wunschzettel. „Endlich mehr Grün in der Innenstadt wäre schön, ebenso die Verwandlung der Leipziger Vorstadt von einer weißrussisch anmutenden Ruinenlandschaft in ein attraktives Wohn- und Einkaufsviertel." Nicht zuletzt wünschte sich Birgel, dass die Dresdner wieder gemeinsam am 13. Februar gegen die Nazis auf die Straße gehen. Und war sich damit einig mit dem Ministerpräsidenten und der Oberbürgermeisterin.

tbh

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