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Neues Zentrum für die Sinne - Krankenhaus Friedrichstadt eröffnet Fachklinisches Zentrum

Neues Zentrum für die Sinne - Krankenhaus Friedrichstadt eröffnet Fachklinisches Zentrum

Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt hat eine neue Klinik bekommen. Das neue Haus K wird zukünftig die Augen- und die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie die Dermatologie beherbergen.

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Das neue Haus K im Krankenhaus Friedrichstadt

Quelle: Julia Vollmer

Damit ist das neue Fachklinische Zentrum als zweiter operativer Standort des Krankenhauses fast komplett. Die Flure riechen noch nach Lösungsmitteln, das medizinische Equipment fehlt und die Menschen tragen Anzüge anstatt Arztkittel. Ansonsten ist das neue Haus K auf dem historischen Gelände des Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt betriebsbereit. Insgesamt 108 Betten stehen zukünftig für Patienten in dem interdisziplinären Zentrum zur Verfügung. „Die Zusammenlegung der drei Fachkliniken ergeben wichtige Synergieeffekte und gemeinsame fachliche Möglichkeiten", sagte Verwaltungsdirektorin Gisela Speiser.

Das neue Haus K sei existenziell. Neben der Uniklinik sei das Krankenhaus Friedrichstadt die einzige Klinik in Dresden, die die spezielle Behandlung der „Kopffächer" anbiete. „Von dem modernen Krankenhaus profitieren nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte und Pflegepersonal", erklärte die sächsische Gesundheitsstaatsekretärin Andrea Fischer. „Spezialisten können hier zukünftig eng zusammenarbeiten", erläuterte der Ärztliche Direktor Thomas Demant. Dies sei beispielsweise wichtig, bei der Behandlung von Tumoren am Kopf.

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Das Krankenhaus Friedrichstadt eröffnete am Montag sein neues Haus K

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In dem neuen Haus K befinden sich auf vier Etagen und 4500 Quadratmeter Nutzfläche die HNO- und Augenklinik sowie die Dermatologie und Allergologie. An die dermatologische Station in der zweiten und dritten Etage ist eine Tagesklinik mit zehn Plätzen angegliedert. Die Dermatologie erhält zudem ein neues Therapiesystem für eine sogenannte PUVA-Behandlung ¬ eine Kombinationsbehandlung aus UVA-Strahlen und Psoralen, die Bestandteil ätherischer Öle sind.

In der HNO-Klinik, die sich im Erdgeschoss und der ersten Etage befindet, können zukünftig in zwei schalldichten Audiometrieräumen Hörtests nach neuesten technischen Standards durchgeführt werden. Ein Eingriffsraum bietet die Möglichkeit für einen 24-Stunden-HNO-Bereitschaftsdienst. Zeitgleich wird im Haus H, das direkt an den Neubau angeschlossen ist, der für die HNO-Klinik gebaute OP mit einem modernen Navigationssystem in Betrieb genommen. Für die Augenklinik sind bereits im Jahr 2010 im Haus H moderne Behandlungs- und OP-Räume entstanden. Die Bettenstation in der 4. Etage des Hauses K ist jetzt das I-Tüpfelchen der neuen Klinik.

Der Freistaat förderte den Bau des Gebäudes mit 22 Millionen Euro. 1,8 Millionen Euro legte die Stadt aus dem Konjunkturpaket II obendrauf. Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) würdigte die Übergabe des neuen Gebäudes, versuchte aber gleichzeitig die Stimmung vor der nahenden Entscheidung zur GmbH-Umwandlung der Städtischen Kliniken zu beruhigen. „Wir werden 100-prozentiger Träger der Krankenhäuser bleiben und den Tarif halten", sagte Sittel. Die Rechtsformänderung sei aber notwendig, um den Standort Dresden zukunftsfähig zu machen. „Ich freue mich über den abzeichnenden Konsens", sagte Sittel. „Trotzdem werden wir Bedenken weiter in die Vorlage einfließen lassen." Die Vorlage soll nun erstmals am 12. Oktober im Ausschuss beraten werden. Ob für die Umwandlung die eine Million Euro Grunderwerbssteuer aufgebracht werden müssen, wird laut Sittel derzeit noch geprüft. Verwaltungsdirektorin Speiser gab sich zurückhaltend. „Wir warten die politische Entscheidung ab."

Für das Krankenhaus Friedrichstadt geht es vorerst nach Plan weiter: Ab Frühjahr 2012 steht die Sanierung des Herz-Kreislauf- und Gefäßzentrums im Haus R auf dem Programm. Damit wird die Modernisierung des Fachklinischen Zentrums abgeschlossen. Im Haus R entstehen unter anderem zwei moderne Bettenstationen, ein internistischer Intensiv-Überwachungsbereich mit einer Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit) sowie einer Abteilung zur Versorgung für Patienten mit unklarem Herzschmerz (CPU). Die Baufreigabe hat das Krankenhaus Friedrichstadt vom Sozialministerium bereits erhalten. Ebenso die Förderzusage für die 10,4 Millionen Euro teure Sanierung.

Katrin Tominski

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