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Neues Verbindungsgebäude am Klinikum Dresden-Neustadt feiert Richtfest

Verbesserung der medizinischen Versorgung Neues Verbindungsgebäude am Klinikum Dresden-Neustadt feiert Richtfest

Das so genannte „Bauprojekt ITS-OP-Adipositas“ feierte am Freitag Richtfest am Neustädter Klinikum. Was etwas sperrig klingt, stellt eine Verbesserung der medizinischen Versorgung dar.

Verwaltungsdirektor Jürgen Richter und Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann beim Einschlagen des letzten Nagels.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  „In den Kliniken und der Verwaltung wird die Arbeit oft als Kreislauf empfunden, es wirkt schnell wie ein Hamsterrad. Ein Bauprojekt wie dieses ist ein wunderbares Ereignis, um zu erkennen, dass es nicht nur im Kreis geht. Ein Bau geht nur nach oben“, sagte am gestrigen Freitag Jürgen Richter, Verwaltungsdirektor der Städtischen Kliniken. Anlass für seine Worte war das Richtfest für das so genannte „Bauprojekt ITS-OP-Adipositas“ am Neustädter Klinikum. Was etwas sperrig klingt, stellt eine Verbesserung der medizinischen Versorgung dar. Denn dahinter verbirgt sich die Erweiterung der OP-Bereiche sowie der Intensiv- und Adipositasstation.

Der eingeschossige Neubau mit einer Grundfläche von 876 Quadratmetern wird mit den Häusern C, COP und D verbunden und beherbergt künftig eine Intensiv- und Intermediate Care-Station. Dort sind vorwiegend Einbettzimmer verfügbar, was eine Isolierung intensivpflichtiger Patienten ermöglicht, die mit Keimen in das Klinikum kommen. „Die Erweiterung der Intensivstation ist ein deutliches Zeichen für die Rolle dieses Standortes“, sagte Richter.

Mit dem neuen Gebäude kann das Städtische Klinikum zudem seine OP-Säle um zwei weitere ergänzen und die operativen Bereiche in einem Haus zentralisieren. Ein Saal wird dabei speziell für Adipositas-Patienten, also stark übergewichtige Personen, ausgebaut. Im angrenzenden Haus D entsteht eine Adipositasstation nach den besonderen Anforderungen an Statik, Raum und Ausstattung. Bisher erfolgte die Behandlung adipöser Patienten auf verschiedenen Stationen, weil eine Unterbringung aufgrund der statischen Voraussetzungen an einem Standort nicht möglich war.

Nicht nur ihre Pflege wird in Zukunft optimiert. Jeder Patient wird von der verbesserten fachübergreifenden Zusammenarbeit der Abteilungen profitieren. So fördert die räumliche Nähe beispielsweise Synergieeffekte zwischen dem Zentral-OP, dem Diagnostikbereich im Haus R und der Notaufnahme in Haus K. Für die Klinik Allgemein- und Viszeralchirurgie werden auf der neuen Intensivstation fünf speziell eingerichtete Zimmer entstehen. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Plastische, Brust- und Ästhetische Chirurgische können dort adipöse Patienten optimal behandelt werden.

Im April 2015 hatten auf dem Gelände die vorbereitenden Arbeiten begonnen, jetzt krönt der Richtkranz die Anstrengung der vergangenen Monate. Auf der Zielgeraden ist man am Neustädter Klinikum aber noch nicht. Zwar haben Ende August Firmen aus der Region mit dem Innenausbau begonnen. Voraussichtlich aber erst im vierten Quartal des kommenden Jahres soll das Vorhaben abgeschlossen sein. In den Bau fließen 5,6 Millionen Euro von der Stadt, der Freistaat steuert weitere 11 Millionen Euro zu, wie Kristin Kaufmann, Bürgermeisterin für Soziales und Gesundheit, beim gestrigen Richtfest verriet.

Von Christin Grödel

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