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Neues Kunstwerk am Casablanca

Streetart Neues Kunstwerk am Casablanca

Dresdner Streetart-Künstler machen die Stadt ein bisschen bunter und verschönern eine Wand an der Friedensstraße.

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Streetart-Künstler Kumo verschönert die Wand an der Friedensstraße.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Eigentlich sollten die Arbeiten an dem Wandbild schon am Montagmittag beginnen. Doch Peg Koedel, die Geschäftsführerin des Medienhauses Casablanca auf der Friedensstraße, staunte nicht schlecht als am selben Morgen ein Schild aufgestellt wurde, das den Abriss der Wand ankündigte.

Die fünf dresdner Streetart-Künstler Andy K, Benuz, Artourette und Frau Albert (alias Kumo und Arda), wollten gemeinsam eine Freifläche am alten Drewag-Gelände auf der Friedensstraße bemalen. Die Genehmigung war eingeholt, Farben standen schon bereit und die Künstler in den Startlöchern. „Der Tag steht im Zeichen von Murphys Gesetz“, sagt Koedel, denn es könnte alles schiefgehen, was schiefgehen kann.

Doch zum Glück war das nicht der Fall. Die Drewag, die das Versehen zunächst nicht bemerkte, reagierte recht schnell und stellte eine andere Freifläche direkt daneben zur Verfügung. Ob diese in den nächsten Monaten eventuell auch vom Abriss bedroht ist, sei ungewiss aber ziemlich unwahrscheinlich, wie die Pressesprecherin Gerlind Ostmann verrät.

Auf dem ehemaligen Drewag-Gelände im sogenannten Scheunenhofviertel sollen bis 2020 mehrere Gebäude entstehen. Darunter eine Schule mit Turnhalle, Freisportanlage und Hort, drei Gebäude mit Wohn- und Gewerbeflächen, ein Saalbau für Veranstaltungen und Kreativwirtschaft, sowie ein Boulevard, der parallel zur Friedensstraße verlaufen soll. Ein Spielplatz ist an dieser Stelle schon gebaut worden. Nun solle schon einmal die Zufahrt zur Schule entstehen. Die Wand sei dafür aber im Weg. Deshalb müsse sie weg.

Das Wandbild war aber eigentlich als längeres Projekt geplant. Jedes Jahr sollte es erneuert werden, erklärt Anne Hillinger vom Medienhaus Casablanca. Natürlich nur wenn die Drewag mitspielt.

Benuz, Andy K, Artourette und Frau Albert lassen sich davon aber nicht einschüchtern. Schließlich machen sie ihre Arbeit, um das Stadtbild ein bisschen schöner und wohnlicher zu machen. Und egal wie lange die Arbeiten zu sehen sein werden. Speziell bei dieser Arbeit verfolgen sie auch ein gemeinsames Thema. „Respekt und Toleranz“ stehen im Mittelpunkt, sagt Andy K. Natürlich habe man bei der Themenwahl auch schon die geplante Schule im Hinterkopf.

Mittwochnachmittag soll das Wandbild fertiggestellt sein.

Von Stephan Zwerenz

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