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Neues Kita-Vergabesystem in Dresden: Positive Resonanz bei testenden Eltern

Neues Kita-Vergabesystem in Dresden: Positive Resonanz bei testenden Eltern

Die Stadt Dresden lässt dieser Tage ihr neues Internetportal zur Vergabe von Kita-Plätzen von ausgewählten Eltern testen. "Es ist übersichtlich und transparent", lobt Yvonne Dobiasch vom Elternnetzwerk Dresden, die gestern gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtelternbeirats an einer der Nutzerschulungen teilnahm.

Obwohl das Online-Portal einfach zu bedienen sei, habe man trotzdem vieles bedacht, so Dobiasch. Zum Beispiel gibt es eine Auswahlbox für Mütter mit Zwillingen oder Drillingen. Verbesserungswürdig fand die Mutter vom Elternnetzwerk die Tatsache, dass das künftige Online-Portal ausschließlich Dresdnern vorbehalten ist. Eltern, die einen Umzug nach Dresden planen und aus diesem Grund nach Betreuungsplätzen für ihre Kinder suchen müssen, können das Online-Vergabesystem nicht nutzen. Ihnen bleibt nur, sich telefonisch beim Kita-Eigenbetrieb zu melden.

Neu beim zentralen, elektronischen Platzvergabesystem ist, dass sich dort Eltern ein Nutzerkonto anlegen müssen, in dem sie ihre eigenen Daten verwalten und bearbeiten können. Auch können sie jederzeit unter ihrem Login den Bearbeitungsstand ihrer Platzanfrage abrufen. Wählbar sind Betreuungsplätze bei städtischen Kitas, freien Trägern und bei Tagesmüttern über deren Vermittlungsstellen. Weiterhin gilt, dass Eltern erst ab der Geburt ihres Kindes einen Krippenplatz beantragen können. Da die Angabe von fünf Wunscheinrichtungen lange Bearbeitungswege und viel Koordination unter den Einrichtungen nach sich zieht, sollte die Anmeldung auf einen Krippenplatz acht Monate vor Betreuungsbeginn erfolgen.

Ab 1. September soll das Elternportal des E-Kita-Systems freigeschaltet werden, der vollständige Start der zentralen, elektronischen Kita-Platzvergabe erfolgt laut Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) am 1. Januar 2014. "Niemandem ist mit einem unter großen Zeitdruck eingeführten und nicht im Einvernehmen mit den teilnehmenden freien Trägern laufenden System gedient", so Seidel. Sollten einzelne Module des Systems unabhängig zu einem früheren Zeitpunkt produktiv geschalten werden können, werde man diese Möglichkeit nutzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2013

M.A.

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