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Neues Haus für musikalische Nachwuchs - Dresdner Schütz-Konservatorium zieht ins Kraftwerk Mitte

Neues Haus für musikalische Nachwuchs - Dresdner Schütz-Konservatorium zieht ins Kraftwerk Mitte

Das Kulturareal am Kraftwerk Mitte ist um einen Baustein reicher: "Wir stehen kurz vor dem Abschluss eines Mietvertrages für das Gebäude 2.6", erklärte Gerlind Ostmann, Sprecherin der Dresdner Stadtwerke (Drewag), auf Anfrage der DNN.

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So stellen sich die Drewag die Einbindung des Gebäudes 2.6 (links) in die Theaterpassage vor.

Quelle: Drewag

Derzeit würden die "finalen Verhandlungen" laufen - mit der Dresdner Musikschule Heinrich-Schütz-Konservatorium (HSK).

Erst in der vergangenen Woche hatte der Stadtrat beschlossen, dass die Stadt eine Rekommunalisierung des von einem Verein betriebenen HSK prüfen soll (DNN berichteten). In diesem Atemzug hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Lames auch erklärt, dass mehrere Probenräume im Kraftwerk Mitte angemietet werden sollen, wenn es die Finanzen zulassen. Nun soll es gleich das ganze Gebäude 2.6 werden - das frühere 20-Kilovolt-Schalthaus.

Friederike Wachtel, Sprecherin des HSK, bestätigte die Verhandlungen mit der Drewag. "Ja, wir wollen ins Kraftwerk Mitte einziehen." Die genauen Pläne, welche einzelnen Fachbereiche in die Kulturmeile verlagert werden sollen, könne sie noch nicht vorstellen, so Wachtel. "Daran wird gegenwärtig noch gearbeitet." Fest stehe aber, dass die Zentrale des HSK in der Glacisstraße bestehen bleibe.

Das Gebäude 2.6 wurde in den 1920er Jahren errichtet und bis 1996 genutzt. Seitdem steht es leer. Es soll sich in den Gebäudekomplex der Theaterneubauten für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation einfügen. Im Erdgeschoss plant die Drewag Läden, direkt neben dem Gebäude verläuft die Theaterpassage.

Nachbar des Gebäudes 2.6 ist das Haus 2.5, das seit dem vergangenen Jahr von der Musikhochschule für die Lehrerausbildung genutzt wird. "Zwei musikalische Bildungseinrichtungen und daneben die Theater - das ist eine ideale Kombination", findet Ostmann.

Die Drewag würden sich intensiv um Fördermittel bemühen, um möglichst noch in diesem Jahr weitere Mietverträge für Gebäude entlang der Theatergasse abschließen zu können, so die Sprecherin. Unter anderem verhandeln die Stadtwerke mit dem Freistaat Sachsen über einen Umzug der Puppentheatersammlung von der Garnisonkirche ins Kraftwerksareal.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.04.2015

Thomas Baumann-Hartwig

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