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Neues Forschungszentrum für Mikroelektronik in Dresden eröffnet

Neues Forschungszentrum für Mikroelektronik in Dresden eröffnet

Ein neues Zentrum für Mikro- und Nanoelektronik in Dresden soll künftig das Wissen von Forschung und Wirtschaft bündeln. In dem Verbund arbeiten Wissenschaftler von vier Dresdner Fraunhofer-Einrichtungen sowie der Universitäten in Dresden und Chemnitz gemeinsam mit 20 Firmen aus der Region.

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Quelle: dpa

Damit baue Sachsen seinen Spitzenplatz in diesem Bereich aus, erklärte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Mittwoch zur Eröffnung.

Zudem verwies Tillich darauf, dass Sachsen einer der wenigen europäischen Mikroelektronik-Standorte sei, an denen noch geforscht und gleichzeitig produziert werde. Auf der einen Seite gebe es viele Firmen in den Bereichen Sensorik, Halbleiter und Maschinenbau - auf der anderen Seite eine exzellente Forschungslandschaft. Im Leistungszentrum „Funktionsintegration für die Mikro- und Nanoelektronik“ sollen Forschungsergebnisse etwa zur Messtechnik oder Sensorik schneller in innovative Produkte umgesetzt werden.

„Neben fachlichen Projektarbeiten soll das Zentrum auch Grundlagen dafür schaffen, Ergebnisse effizient zu vermarkten sowie eine zentrale Anlaufstelle für weitere Kooperationspartner zu sein“, erklärte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer. Die Wettbewerbsfähigkeit von Firmen im Bereich Elektronik entscheide sich heute in dem Maße, wie sie auf neueste technologische Entwicklungen zurückgreifen könnten. Der offizielle Start ist für den 1. Juli geplant.

Zu den Firmen, die mit dem Leistungszentrum kooperieren, gehören unter anderem Globalfoundries, Infineon, das Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) und X-Fab. Der Dresdner Forschungsverbund ist das dritte Pilotprojekt in einem bundesweiten Netz von Leistungszentren, das die Fraunhofer-Gesellschaft künftig etablieren will. Gefördert wird das Leistungszentrum in Dresden während der Pilotphase in den nächsten zwei Jahren mit insgesamt 12,5 Millionen Euro von Freistaat, Industrie und der Fraunhofer-Gesellschaft.

dpa

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