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Neues Domizil für den Dresdner riesa efau wird 2013 fertig

Neues Domizil für den Dresdner riesa efau wird 2013 fertig

"Tanzende Fenster" und ein Kristalldach soll der Neubau des Soziokulturellen Zentrums Friedrichstadt erhalten. Bekannter dürfte das Vorhaben in der Wachsbleichstraße 4a als künftige Heimstatt des Kulturvereins "riesa efau" (Forum für Kultur und Gesellschaft) sein.

Dessen Aktivitäten ist auch die ungewöhnlich klingende Gestaltung geschuldet. Sie will zeigen, dass im Gebäude kreativ gearbeitet wird. So erzeugen laut Entwurf unterschiedlich auf gleich großen geometrischen Flächen angeordnete Fenster im Dunklen einen tanzenden Eindruck und das Dach erinnert durch verschiedene Traufhöhen ein wenig an einen geschliffenen Kristall.

Der im Auftrag der Stadt und unter Stesad-Betreuung entstehende Dreigeschosser mit zusätzlichem Dachgeschoss soll sich von der gründerzeitlichen Umgebung abheben, erklärte Hans-Martin Pfohl vom Stadtplanungsamt bei der Vorstellung des Projektes. Es wird der gegenwärtigen Misere in der jetzigen Geschäftsstelle des riesa efau, Adlergasse 14, ein Ende setzen. Dort sind die Obergeschosse seit längerem baupolizeilich gesperrt, was dem Kulturforum viel Improvisationstalent abverlangt. Nun aber wird die Geduld bald belohnt und an der Wachsbleichstraße 4a entsteht wieder ein ansehnliches Vorderhaus. Noch in diesem Jahr startet nach Angaben des Presseamtes das Vorhaben. Ende 2013 soll der neue Friedrichstädter Treffpunkt bezugsfertig sein.

Damit konzentriert der "riesa efau" zugleich seine kulturelle Ausstrahlung, denn im hinteren Bereich befindet sich das Projektzentrum Motorenhalle und neben dem Neubau an der Wachsbleichstraße/Ecke Adlergasse die ebenfalls für Ausstellungen genutzte "Runde Ecke". Sie soll aufgewertet und saniert werden. Bereits 2005 konnte zwischen der Stadt und dem Verein ein Erbbaurechtsvertrag für das Grundstück abgeschlossen werden. 2011 folgte der Vertrag für die "Runde Ecke".

Im Neubau werden voraussichtlich ein Stadtteiltreff und das Stadtteilarchiv, die Galerie Adlergasse, ein Besucherzentrum, Druckgrafik- und Medienwerkstätten sowie im Obergeschoss ein Medienzentrum mit Vortragsraum und Projektbüro untergebracht. Die Kosten von 1,15 Millionen Euro muss die Stadt nur zu einem Viertel tragen. 75 Prozent sind Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Nachdem der Ortsbeirat Altstadt "grünes Licht" für den Bau gab, soll am kommenden Montag nun auch der Finanzausschuss zustimmen. Voraussichtlich am 27. Juni kann dann der Bauausschuss die Weichen stellen.

Für eine andere Maßnahme zur Entwicklung der Friedrichstadt hat er es schon getan: Mit neun Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen wurde der geänderte Bebauungsplan für eine Brachfläche im Bereich Schäferstraße/Weißeritzstraße abgesegnet. Die reichlich vier Hektar große Fläche soll mit einem Grünzug entlang der Schäferstraße versehen werden. Ausgegliedert wurden vier Flurstücke zwischen Adlergasse und Weißeritzstraße. Für dieses Areal der ehemaligen Ölmühle liegen bereits verbindliche Baurechte vor. Einen Monat lang wird der Bebauungsplan nun öffentlich ausgelegt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.06.2012

Genia Bleier

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