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Neuer Schwung für Einkaufszentrum - Mälzerei Dresden soll wieder belebter werden

Neuer Schwung für Einkaufszentrum - Mälzerei Dresden soll wieder belebter werden

Der Bau des neuen Einkaufzentrums an der Mälzerei kommt wieder ins Rollen. Der Ortsbeirat Pieschen hat Investor Axel Bauer von der Grundstücksverkehrsgesellschaft Dresden (GVG) grünes Licht für dessen Plan gegeben, auf der Brachfläche zwischen Mälzerei und Großenhainer Straße zu bauen.

Von Uwe Hofmann

Jetzt müssen seine Pläne noch durch Wirtschafts- und Bau-Ausschuss, ehe der Stadtrat noch vor der Sommerpause darüber beschließt, wie der Investor hofft. Frühestens Ende des Jahres könne er dann mit dem Bau des etwa sechs bis sieben Millionen Euro teuren Markts beginnen, sagt er. Mitte des nächsten Jahres könnte der als Hauptmieter vorgesehene Lebensmittel-Vollsortimenter Edeka dann schon öffnen. "Wenn die Baugenehmigung im Herbst da ist, kann alles sehr schnell gehen", sagt er.

Davon kann bisher nicht die Rede sein. Denn schon vor einem Jahr hatte Bauer seine Pläne dem Ortsbeirat und dem Wirtschaftsausschuss präsentiert, ehe das Verfahren ins Stocken geriet. Kleinigkeiten hätten dafür gesorgt, wie Bauer sagt. So habe er nach Einwänden von Einwohnern und Behörden ein paar Werbestelen und Parkplätze verlegen müssen. Auch Stadtplanerin Solveig Flemming bestätigt, dass der Bebauungsplan im Wesentlichen unverändert sei, lediglich "redaktionelle Änderungen" eingearbeitet seien.

Weitere Verzögerungen scheint sich Bauer nicht leisten zu wollen. Der Abriss eines ruinösen Hauses an der Großenhainer Straße ist schon angelaufen. Später soll an dieser Stelle der Eingang des Einkaufszentrums liegen. Neben Edeka sollen eine Bäckereifiliale, ein Drogeriemarkt und ein Textilmarkt auf den rund 3800 Quadratmetern in drei Gebäudekomplexen Platz finden. Da an der Großenhainer Straße zweigeschossig gebaut werden muss, sind nicht nur Verkaufsflächen geplant. Im Obergeschoss seien Büroräume oder eine Arztpraxis denkbar. Darunter könnte ein Café eingerichtet werden, das eventuell aber auch beide Geschosse nutzt.

In jedem Fall verspricht man sich vom Center eine Belebung für den Trachenberger Platz und die seit langer Zeit mit Leerstand kämpfende Mälzerei, was letztlich auch das deutliche Votum der Ortsbeiräte verdeutlicht. Die Bedenken, dass durch den Markt lokale Einzelhändler unschlagbare Konkurrenz fürchten müssten, sind zwar nicht ganz ausgeräumt, aber nicht vorherrschend. "Dabei bringen wir eine deutlich höhere Kundenfrequenz in das Gebiet, wovon auch die benachbarte Apotheke oder kleinere Geschäfte profitieren kann", sagt Bauer. Das sieht Stadtplanerin Flemming ganz ähnlich. "Es sind circa 200 Parkplätze geplant. Wir hoffen, dass davon auch die Mälzerei profitiert", sagt sie.

Letztlich ist das Einkaufszentrum eine Möglichkeit, nach Jahren der Stagnation eine sinnvolle Nutzung auf der seit 1996 brach liegenden Fläche einzurichten. Seit dem Abriss der ehemaligen Fabrikgebäude ist dort wenig geschehen. "Es hat immer wieder mal Interessenten für Flächen direkt an der Großenhainer Straße gegeben, nicht aber für das gesamte Gelände", sagt Investor Bauer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2012

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