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Neuer Park an der Gehestraße weckt viele Begehrlichkeiten

Viele Ideen fürs Pieschener Grün Neuer Park an der Gehestraße weckt viele Begehrlichkeiten

Zusammen mit rund 40 Anwohnern haben Stadtverwaltung und Planer am Donnerstag nach Ideen für den künftigen Grünzug an der Gehestraße gesucht. Dort entsteht zusammen mit dem künftigen Gymnasium Pieschen und der dazugehörigen Oberschule ein rund 17.000 Quadratmeter großer Bürgerpark, dessen Gestaltung nun erarbeitet wird.

Noch ist das ehemalige Bahngelände weitgehend verwildert.
 

Quelle: sl

Dresden.  Zusammen mit rund 40 Anwohnern haben Stadtverwaltung und Planer am Donnerstag nach Ideen für den künftigen Grünzug an der Gehestraße gesucht. Dort entsteht zusammen mit dem künftigen Gymnasium Pieschen und der dazugehörigen Oberschule ein rund 17.000 Quadratmeter großer Bürgerpark, dessen Gestaltung nun erarbeitet wird.

Noch ist das ehemalige Bahngelände weitgehend verwildert. Lediglich der Kunstraum „Geh8“ sorgt für Belebung. Dieser darf auch bleiben und kann sich zudem Hoffnung auf Fördermittel für die Sanierung machen. Auch das Backsteingebäude an der Erfurter Straße bleibt, alle anderen Baracken und Bauten sollen abgerissen werden.

mit rund 40 Anwohnern haben Stadtverwaltung und Planer am Donnerstag nach Ideen für den künftigen Grünzug an der Gehestraße gesucht. Dort entsteht zusammen mit dem künftigen Gymnasium Pieschen und der dazugehörigen Oberschule ein rund 17.000 Quadratmeter großer Bürgerpark, dessen Gestaltung nun erarbeitet wird.

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Stattdessen entsteht bis 2019 das neue Schulgelände für fast 2000 Schüler, dazu ein über sieben Meter breiter Rad- und Fußweg und der neue Grünstreifen. Der ist gewissermaßen Bonus, so die Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes. Dank der Efre-Fördermittel der EU könne hier dringend benötigtes Grün für Pieschen entstehen. Den Verantwortlichen vom Büro „arbos Freiraumplanung“ aus Hamburg schweben drei Ideen vor. Zum einen ein „Wiesenband“, das weitgehend mit Rasenflächen auskommt und nur vereinzelt auf „Aktivitätenfelder“ setzt. Es sei eine eher „englische Anlage“ wirbt Planer Peter Köster vom Büro arbos.

Wenig Zustimmung erhielt ein „Parkstreifen“, der auf festen Strukturen fußt und mit mehreren parallelen Baumreihen aufwartet. Die Bänder könnten dabei jeweils spezielle Funktionen aufnehmen, so Köster. Dritte Idee und Favorit des Publikums ist die Idee eines „Gleisparks“. Hier würden möglichst viele Elemente der einstigen Güterbahnanlage erhalten werden. Es sei eine „neue Art Park“, so Köster, die sich an die ehemalige Industriekultur anschließe.

Hinzu kommen nun die Vorschläge der Dresdner. Die reichen von größeren Flächen für Bürgergärten bis hin zu Grillplätzen. Einige Vorschläge können und wollen die Macher aber nicht erfüllen. So sind zusätzliche Sportanlagen nicht erlaubt, erklärt Köster und verweist auf vorprogrammierte Konflikte mit den umliegenden Wohnhäusern. Geplant sei, dass die Schulsportfelder am Abend für alle Bürger geöffnet werden. Ob das jedoch so kommt, ist noch völlig offen.

Und auch ein anderer Wunsch bleibt unerfüllt, der nach zusätzlichen Parkplätzen. Auch wenn Verkehr und Parkdruck auf der Gehestraße noch weiter zunehmen werden, bleibt es bei den geplanten Stellplätzen auf dem Schulgelände. Neue Öffentliche Parkplätze sind nicht angedacht.

Von Stephan Lohse

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