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Neuer Name für 128. Oberschule in Dresden

Beschluss Neuer Name für 128. Oberschule in Dresden

Neuer Name für die 128. Oberschule am Bergander-Ring in Dresden. Die Einrichtung ist von nun an nach Carola von Wasa benannt, einer früheren Königin in Sachsen.

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Quelle: dpa

Dresden. Die 128. Oberschule am Rudolf-Bergander-Ring trägt künftig den Namen „Carola von Wasa“. Das hat der Bildungsausschuss des Stadtrats jetzt beschlossen. Die Benennung tritt mit dem Datum der Beschlussfassung in Kraft. Die Schulkonferenz hatte am 5. Oktober 2015 den Namenszusatz beantragt. Da es sich um einen gesicherten Schulstandort handelt, stand dem Beschluss nichts im Weg. Mit dem Antrag will die Schule das soziale Engagement von Königin Carola von Wasa (1833 bis 1907) würdigen.

In der Beschlussvorlage der Stadt teilte die Verwaltung einiges zur Person mit. Prinzessin Carola von Wasa wurde am 5. August 1833 auf Schloss Schönbrunn bei Wien als einzige Tochter des österreichischen Feldmarschalls Prinz Gustav Adolf von Wasa und Prinzessin Luise von Baden geboren. Ihre Großmutter mütterlicherseits war Stéphanie de Beauharnais, Adoptivtochter von Napoléon Bonaparte und Großherzogin von Baden. 1853 heiratete sie den Kronprinzen Albert von Wettin in Dresden und wird nach dessen Thronbesteigung Königin von Sachsen. Darüber hinaus engagierte sich vor allem im sozialen Bereich und gründet den Albert-Verein, welcher für die Pflege von Kranken und Verwundeten sorgte. Dieser Verein wird als eine Art Vorläufer des späteren Deutschen Roten Kreuzes gesehen. Zum 25-jährigen Bestehen stiftet König Albert die „Carola-Medaille“ für hervorragende Leistung auf dem Gebiet der hilfreichen Nächstenliebe. Besondere Unterstützung leistet Carola von Wasa für Kinder. Sie gründete Kinderheime und -gärten an verschiedenen Orten in Sachsen, neu entstehende „Suppenanstalten“ für Schulkinder und das sächsische Krüppelheim zu Trachenberge aus eigenen Mitteln. Ebenso engagiert sie sich für junge Fabrikarbeiterinnen und gründet Heime, wie zum Beispiel das Amalien- und Sidonienheim. Zum 60. Geburtstag wurde der „Königin Carola Platz“ nach ihr benannt.

Zur Weimarer Zeit wurde dieser Bezeichnung verkürzt, so dass heute vom „Carolaplatz“ gesprochen wird, heißt es in der Stadtvorlage. Königin Carola starb im Alter von 74 Jahren in Dresden. Bereits die Carolabrücke, das Carolaschlößchen und der Wasaplatz wurden nach Carola von Wasa benannt. Für Schilder und Dienstsiegel schlagen in solchen Fällen Kosten zu Buche, die sich hier auf etwas mehr als 100 Euro belaufen.

Von I.P.

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