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Neuer Bebauungsplan für ehemaligen Kohlebahnhof an der Freiberger Straße

Paradigmenwechsel Neuer Bebauungsplan für ehemaligen Kohlebahnhof an der Freiberger Straße

Neue Ideen für die seit 15 Jahren brachliegenden Flächen des ehemaligen Kohlebahnhofs an der Freiberger Straße außerhalb des 26er Rings: Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain will mit einem Bebauungsplan das Thema Wohnen in den Mittelpunkt der Überlegungen stellen.

Neue Ideen für die seit 15 Jahren brachliegenden Flächen des ehemaligen Kohlebahnhofs
 

Quelle: dpa

Dresden.  Neue Ideen für die seit 15 Jahren brachliegenden Flächen des ehemaligen Kohlebahnhofs an der Freiberger Straße außerhalb des 26er Rings: Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) will mit einem Bebauungsplan das Thema Wohnen in den Mittelpunkt der Überlegungen stellen. Das ist gewissermaßen ein Paradigmenwechsel, denn im März 2008 verabschiedeten Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan wurde die vorzugsweise Entwicklung von Gewerbeflächen als Ziel formuliert.

Doch die Planung wurde nicht weiter qualifiziert – aufgrund fehlender Entwicklungsimpulse, wie es in der Vorlage von Schmidt-Lamontain heißt. Der Grundstückseigentümer Aurelis Real Estate & Co KG beabsichtige nicht mehr, Teilflächen des Areals einer reinen gewerblichen Nutzung zuzuführen. Vielmehr sollten in Richtung des Weißeritzgrünzuges Wohngebäude entstehen. In Richtung der lärmintensiven Verkehrstrassen sei dagegen eine gewerbliche Nutzung aus Dienstleistung, nichtstörendem Gewerbe und nicht großflächigem Handel geplant.

Auf Teilflächen des Kohlebahnhofs soll außerdem der Neubau einer Oberschule oder eines Gymnasiums entstehen. Die Stadt sucht Standorte für vier- bis fünfzügige Gymnasien oder Oberschulen, das Areal sei nicht zuletzt wegen seiner Verkehrsanbindung hervorragend geeignet. Die finanziellen Mittel für den Schulhausbau wurden in den Doppelhaushalt 2017/2018 eingestellt, teilte Finanzbürgermeister Hartut Vorjohann (CDU) jetzt mit. Unter dem Titel „Neue Oberschule Freiberger Straße“ und einem voraussichtlichen Bauzeitraum von 2019 bis 2022 sind 37,8 Millionen Euro für den Neubau von Schulgebäude und Sporthalle vorgesehen.

Auch für das Straßennetz wäre ein Wohngebiet auf dem brachliegenden Areal ein Gewinn: Die Verlängerung der Fröbelstraße zur Freiberger Straße konnte gebaut werden. Das würde das Hauptstraßennetz der Stadt ergänzen und den 26er Ring entlasten, heißt es in der Vorlage.

Der Kohlebahnhof diente zu DDR-Zeiten als Lagerplatz für Braun- und Steinkohle und wurde 1991 stillgelegt. Die Deutsche Bahn benötigt das Areal schon lange nicht mehr. Es gab schon mehrere Anläufe, die unbebaute Brachfläche mit einigen Ruinen an den Rändern zu beleben. Die neuen Pläne sollen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau sowie im Ortsbeirat Altstadt diskutiert werden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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