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Neue Zelte für Asylbewerber am Dresdner Hauptbahnhof errichtet: Ulbig rechnet mit 700 Flüchtlingen zusätzlich

Neue Zelte für Asylbewerber am Dresdner Hauptbahnhof errichtet: Ulbig rechnet mit 700 Flüchtlingen zusätzlich

Dresden bereitet sich auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge vor. Wie Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Montag mitteilte, werden am Montag und Dienstag mindestens zwei, eher drei Zelte mit Platz für je 200 Menschen an der Strehlener Straße/Schnorrstraße errichtet.

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Quelle: Julia Vollmer

Unweit des Hauptbahnhofes errichten Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes (THW) die Notunterkünfte.

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In der Kaserne der Offiziersschule wurden am Wochenende über 550 Asylsuchende einquartiert.

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Ziel sei aber, bis Ende Oktober für alle Flüchtlinge ein festes Dach über dem Kopf zu schaffen, so Ulbig. Am Wochenende sind insgesamt 273 Flüchtlinge, hauptsächlich aus Syrien und dem Irak, in der Turnhalle der Offizierschule des Heeres an der Marienallee untergebracht worden. Geplant sei die Unterbringung erstmal für zwei Wochen, das letzte Wort dazu sei aber noch nicht gesprochen, so der Minister. Unter den Flüchtlingen sind 80 Kinder. In den ersten Tagen haben sich Mitarbeiter des THW und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) intensiv um die Betreuung und Versorgung gekümmert. Seit Montag unterstützt die Volkssolidarität bei der Essensverteilung.  

Nach der Grenzöffnung in Ungarn am Wochenende rechnet das Innenministerium, dass noch 700 Menschen in den nächsten Tagen und Stunden zusätzlich in Sachsen ankommen. „Deshalb laufen die Beschaffungsvorgänge im Finanzministerium mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement auf Hochtouren“, so Ulbig. Noch in dieser Woche brauche man dringend weitere Immobilien zur Unterbringung.

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Flüchtlinge aus Ungarn kommen in Offiziersschule des Heeres in Dresden an

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Das Finanzministerium prüfe derzeit viele Immobilien. Ulbig: „Es gibt die klare Vorgabe, dass wir diese Woche weitere Objekte brauchen.“ Konkret wurde der Minister dabei auch auf Anfrage nicht. „Wir hatten schon einige Immobilien fest eingeplant, die dann kurz vor knapp aus verschiedenen Gründen wegfielen.“ Künftig will er aber auch Bundesliegenschaften und Objekte der Bundeswehr in Sachsen stärker prüfen und bei Eignung mit einbeziehen.

Gleichzeitig kritisierte der Minister die Haltung einiger Kommunen in Sachsen. „Es hilft nichts, wenn die berühmten Sätze fallen: „Im Kern haben wir ja Verständnis, aber nicht das Objekt und nicht genau in meiner Gemeinde.““ Stattdessen brauche man die Unterstützung von allen.  In Meißen sollten noch am Montag neue Flüchtlinge in ein ehemaliges Studentenwohnheim einziehen.

Nach Beseitigung von Brandschäden soll auch ein Teil einer anderen Flüchtlingsunterkunft in der Kleinstadt noch in dieser Woche bezugsbereit sein. „Zwei Wohnungen im Erdgeschoss werden fertiggestellt“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes am Montag auf Anfrage. In der nächsten Woche sollen dort zwei Familien einziehen. Unbekannte hatten Ende Juni Feuer in der ersten Etage des noch unbewohnten Mehrfamilienhauses gelegt.

Julia Vollmer mit dpa

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