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Neue Studie: DVB-Areal am Albertplatz ist erste Wahl für neues Einkaufszentrum

Neue Studie: DVB-Areal am Albertplatz ist erste Wahl für neues Einkaufszentrum

Das Gelände mit dem DVB-Hochhaus am Albertplatz ist für ein Einkaufszentrum besser geeignet als das Postgelände an der Königsbrücker Straße und die Fläche am alten Leipziger Bahnhof.

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Dieses Projekt der Edeka-Gruppe - hier eine der zwei Architekturvarianten - hat beste Aussichten, ein Neustädter Einkaufszentrum zu werden.Grafik: ZDR Architekten

Das hat eine Untersuchung der Firma "Dr. Lademann & Partner" aus Hamburg im Auftrag der Stadt ergeben. Der Stadtrat hatte diese "vergleichende Auswirkungsanalyse" auf den Weg gebracht, nachdem mehrere Investoren Interesse angemeldet hatten, Einkaufszentren in der Neustadt zu bauen.

Viel klarer konnte das Ergebnis nicht ausfallen: In allen Punkten erwies sich die Fläche am Albertplatz als der beste Standort. Die Mitarbeiter des Hamburger Beratungsunternehmens haben festgestellt, dass dort "sehr hoher städtebaulicher Handlungsdruck" herrscht und zugleich ein "hohes Aufwertungspotenzial" vorhanden ist. Parallel dazu attestierten sie der Fläche eine "sehr gute Anbindung" durch Individualverkehr und öffentlichen Nahverkehr. Außerdem spricht aus ihrer Sicht die "hohe Bevölkerungsdichte" in unmittelbarer Nachbarschaft für das Edeka-Vorhaben, das DVB-Hochhaus zu sanieren und ein Einkaufzentrum anzubauen. "Dr. Lademann & Partner" heben außerdem die "Lage mittelbar angrenzend an Hauptgeschäftslagen" der Neustadt hervor.

Kein solch gutes Zeugnis stellen die Hamburger dem Postgelände aus, wenngleich auch diese Fläche in der Studie noch deutlich besser abschneidet, als das Geländes des alten Leipziger Bahnhofs, auf dem Globus einen SB-Warenhaus mit bis zu 12 000 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche errichten will. Es stehe im "Widerspruch mit dem Masterplan Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen" der Stadt, dem "Planungsleitbild Innenstadt" und dem Dresdner "Zentrenkonzept", monieren die Berater. Zudem füge es sich nicht in die Umgebungsbebauung ein. Gerade noch leben können sie mit der Verkehrsanbindung, obwohl auch die alles andere als optimal ist. Könnte Globus dennoch seinen Markt eröffnen, müsse man damit rechnen, dass sich das "deutlich negativ" auf die Geschäfte der Umgebung auswirkt und das Zentrensystem der Stadt gestört wird.

Das Fazit der Analyse: "Das Vorhaben am Alberplatz (ist) ...insbesondere aus städtebaulichen Gesichtspunkten zu bevorzugen", so "Dr. Lademann & Partner". Dagegen führt ein "großdimensioniertes Einzelhandelsvorhaben auf dem Alten Leipziger Bahnhof ... zu städtebaulichen und versorgungsfunktionalen Schädigungen".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.03.2012

cs

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