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Neue Stadtoase für Pieschen

Neue Stadtoase für Pieschen

Bereits seit 1991 bemüht sich das "Stadtentwicklungsprojekt nördliche Vorstadt Dresden" darum, Pieschen attraktiver zu machen. Seither sind einige Projekte bereits realisiert wurden, unter anderem der Mehrgenerationengarten "Aprikosen für alle" und die Restaurierung der Aula im Pestalozzi-Gymnasium.

Gestern übergab Wirtschafts- und Umweltbürgermeister Dirk Hilbert dem Stadtteil eine neue Stadtoase an der Ecke von Großenhainer Straße und Liststraße.

Die 3350 Quadratmeter große Freifläche war früher ein Obstgarten. Daher stehen dort alte Nuss- und Süßkirschenbäume. Gärtner haben insgesamt über 2000 Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen - darunter Aroniabüsche, Birnenquitten und Waldbeeren - neu gepflanzt. "Die Besucher der Stadtoase können die Früchte essen oder mit nach Hause nehmen, um sie zu Marmelade zu verarbeiten", erzählt Landschaftsarchitekt Michael Müßiggang.

Zum Verweilen laden in der neuen Oase zwei Bänke am Wegrand und zwei Liegebänke unter den alten Obstbäumen ein. Während der Arbeiten hat das Team um Müßiggang zudem einen sechs Meter alten Brunnen, Bierflaschen aus dem Jahr 1877 und alte Küchenutensilien gefunden. "Die Fläche wurde anscheinend schon früher als öffentlicher Platz genutzt. Wir versuchen momentan, noch mehr über die Geschichte der Freifläche in Erfahrung zu bringen", erklärt der Landschaftsarchitekt. Bisher wurde immerhin herausgefunden, dass die Bierflaschen aus der Radeberger Exportbierbrauerei stammen. Grund genug für Hilbert, Müßiggang und Stadtgrün-Amtsleiter Detlef Thiel, mit den 130 Jahre alten Flaschen auf die Eröffnung der Stadtoase anzustoßen. "Natürlich ist das Bier neu abgefüllt", beschwichtigt Müßiggang schmunzelnd.

Für eine besondere Kunstaktion sorgte zur Einweihung des Platzes das nahe gelegene Seniorenzentrum "Impuls". Mitarbeiter schmückten den Süßkirschenbaum mit dicken Papierbändern, auf denen die Wünsche der Bürger für eine gutes Zusammenleben in dem Stadtteil zu lesen sind. "Wir möchten, dass die Menschen neugierig werden und den neuen Platz erkunden", erklärte eine Mitarbeiterin der Einrichtung.

Das Projekt "Stadtoase" kostete 300 000 Euro und wurde vom "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) gefördert."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.07.2012

Nadine Steinmann

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