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Neue Sportboot-Regelung erst einmal vom Tisch: Dresdner Boots-Unternehmer atmen auf

Neue Sportboot-Regelung erst einmal vom Tisch: Dresdner Boots-Unternehmer atmen auf

Die neue Regelung, wonach ab sofort Anbieter von Sportbooten und Party-Flößen auf der Elbe nicht mehr Boot und Skipper an Interessenten vermieten dürfen, ist vom Tisch.

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Archivfoto

Quelle: André Kempner

Wie Jan Mücke (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, am Mittwoch gegenüber DNN-Online mitteilte, hat das Ministerium die bestehende Verordnung per Erlass bis zum Jahresende ausgesetzt. Er und der Dresdner Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz (CDU) hätten noch einmal Einfluss genommen. Bis 2014 soll es eine neue Regelung geben.

Dresdner Anbieter von Party- oder Charterbooten hatten zu Jahresbeginn erfahren, dass ihre Geschäftsgrundlage plötzlich wegbrach. Um Wildwüchse im Berliner Markt zu begrenzen, hatte das Bundesverkehrsminsterium ein neues Gesetz verabschieden lassen, wonach plötzlich alle Anbieter auf allen Flüssen nicht mehr Passagiere mit Sportbooten transportieren dürften. Die Anbieter selbst können nun erst einmal durchatmen.

„Wir haben unsere Kunden zuletzt gewissermaßen auf Stand-by gesetzt, also Reservierungen unter Vorbehalt entgegen genommen“, berichtet Thomas Frenzel von Charterboote Dresden. Wenn die neue Regelung so bleibt, „dann müssen wir zumachen“, hatte er noch im Februar befürchtet. Nun gelte es, alle Reservierungen zu bestätigen. „Ich habe jetzt die nächsten Tage sicher ein glühendes Ohr“, meinte er lachend.

Gesichert ist das Geschäft aber nur bis zum Jahresende. Für Elbe-Taxi-Chef Nico Cüppers bleibt das ein Problem. Die Saison sei zwar gesichert, ohne eine langfristige Perspektive sei es jedoch weiter schwierig bis unmöglich, nötige Investitionen zu stemmen. „Wir müssen jetzt erst einmal schauen“, gab er sich zurückhaltend. „Wir haben auch noch nichts schriftlich. Wir freuen uns, jetzt loslegen zu können, werden aber genau prüfen, ob wir doch noch juristische Schritte einleiten werden.“

Staatssekretär Jan Mücke zeigte sich hingegen zuversichtlich, eine dauerhafte akzeptable Regelung zu erreichen, damit auch künftig Sportboote mit Passagieren über die Elbe schippern können.

sl

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