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Neue Pläne für Südseite des Dresdner Neumarkts - Stadt verkauft kleineres Quartier

Neue Pläne für Südseite des Dresdner Neumarkts - Stadt verkauft kleineres Quartier

In den nächsten Wochen werden die Weichen für die Entwicklung der Südseite des Neumarkts gestellt. Bereits heute Abend soll der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau über den Verkauf des Quartiers IV/3 debattieren.

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Die Sempersche Ladengalerie im Quartier VI soll nach Plänen des Investors USD originalgetreu wiedererrichtet werden.

Quelle: Gesellschaft Historischer Neumarkt

Das mit 810 Quadratmetern relativ kleine Grundstück direkt neben dem British Hotel soll für 1,7 Millionen Euro an die MMZ Real Estate GmbH aus Frankfurt/Main gehen.

Der Buchwert beträgt laut städtischem Liegenschaftsamt 1,1 Millionen Euro - für die Fläche hinter dem Landhaus würde die Stadt so ein Plus von 600 000 Euro erwirtschaften. Der Käufer will für rund 8,3 Millionen Euro ein Wohn- und Geschäftshaus mit Untergeschoss errichten. Auf sechs Etagen sollen 19 Wohnungen entstehen, dazu im Erdgeschoss Flächen für Ladengeschäfte und Büros.

In den Geschäftsgang der Stadtratsgremien kommt jetzt auch der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Neumarkt-Quartier VI. Nachdem der Stadtrat 2010 auf den Wiederaufbau des Gewandhauses verzichtet hatte, hat dieses Quartier an Bedeutung gewonnen: Es steht nun in vorderster Front zwischen Johanneum und Kulturpalast. Das Dresdner Immobilienunternehmen USD will etwa 42 Millionen Euro in mehrere Häuser mit Geschäften, gastronomischen Einrichtungen und Wohnungen investieren.

Leitbauten in dem Quartier sollen das Dinglingerhaus und das Regimentshaus werden. Ein städtebaulicher Höhepunkt wird die Ladengalerie des früheren sächsischen Hofjuweliers Moritz Elimeyer nach einem Entwurf Gottfried Sempers, die USD originalgetreu wiedererrichten will. Der Bebauungsplan ist die Grundlage dafür, dass der Investor den Bauantrag stellen kann. Da die archäologischen Grabungen in dem eingezäunten Areal schon erfolgt sind, ist mit einem baldigen Baubeginn zu rechnen.

Im Ortsbeirat Altstadt wurde bereits der Plan des Stadtplanungsamtes diskutiert, das Quartier V/1 gemeinsam mit der Heinrich-Schütz-Residenz, den Wohnbauten an der Wilsdruffer Straße und dem Standort des Hotels Stadt Rom zu einem neuen Quartier IV-V zusammenzufassen (DNN berichteten). Damit könnte die noch zu bebauende Fläche stärker im Zusammenhang mit den Bestandsbauten betrachtet werden, hoffen die Stadtplaner. Hintergrund: Hotel Stadt Rom und das Bauvorhaben des Nürnberger Investors KIB im bisherigen Quartier V/1 werden wegen zu geringer Abstandsflächen zu den bereits bestehenden Gebäuden blockiert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.06.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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