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Neue Jobs bei Vorwerk Podemus - 2016 eröffnen zwei neue Märkte in Dresden

Biounternehmen blickt auf solides Geschäftsjahr zurück Neue Jobs bei Vorwerk Podemus - 2016 eröffnen zwei neue Märkte in Dresden

Ein Jahr der Konsolidierung könne anstrengender sein als ein Jahr des Wachstums, resümiert Bernhard Probst, Inhaber von Vorwerk Podemus. Das Unternehmen betreibt vor den Toren Dresdens ökologischen Landbau, erzeugt Fleisch- und Wurstwaren und verkauft Bioprodukte in neun Märkten.

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Inhaber Bernhard Probst im Rinderstall. Die Tiere blieben im vergangenen Jahr weitgehend von Krankheiten verschont. Während bei Getreide die Bruthitze des Sommers für Verluste sorgte, war die Kartoffelernte hervorragend.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Ein Jahr der Konsolidierung könne anstrengender sein als ein Jahr des Wachstums, resümiert Bernhard Probst, Inhaber von Vorwerk Podemus. Das Unternehmen betreibt vor den Toren Dresdens ökologischen Landbau, erzeugt Fleisch- und Wurstwaren und verkauft Bioprodukte in neun Märkten in Bautzen, Freiberg, Radebeul und Dresden.

Erstmals hat Vorwerk Podemus 2015 keine neue Filiale eröffnet. Dafür sollen es in diesem Jahr gleich zwei werden: im Mai auf der Augsburger Straße in Striesen und im Sommer im Bahnhof Klotzsche. Immobilienunternehmen schätzen das Potenzial für Biomärkte in Dresden laut Probst hoch ein: "Allein zwischen Frauenkirche und Bahnhof Mitte sind in Neubauten acht Biomärkte gewünscht."

Es gebe durchaus einen harten Wettbewerb, aber Vorwerk Podemus könne mit einem großen Pfund wuchern: "Der Trend zum Regionalen ist in Dresden vorhanden." Produkte von Vorwerk Podemus sind auch bei der Handelskette Rewe und beim Konsum Dresden gelistet.

Bei den Podemus-Biomärkten gebe es keine Filiale, die unter oder über den Erwartungen liegen würde. "Wir befinden uns in einem ruhigen Fahrwasser." Sehr zufrieden sei er mit der Entwicklung des Biomarktes im Hauptbahnhof. "Dieser Standort hat sich bewährt. Das würde ich jederzeit wieder machen."

Ladendiebstahl sei auch bei ihm ein Problem, sagt Probst, betont aber: "Da reden wir definitiv nicht über ausländische Mitbürger." Die Tatverdächtigen würden aus allen Bevölkerungsschichten kommen. "Teilweise beobachten wir aber auch einen Armutsklau."

Von den Zahlen her sei 2015 sehr gut gelaufen, über alle Geschäftsfelder verzeichne er ein Umsatzplus von zwölf Prozent, erklärte der Inhaber. Außerdem würden langfristige Konzepte zur Kosteneinsparung bei der Energieversorgung Wirkung zeigen. Besonders zufrieden sei er mit dem Ertrag des Kartoffelanbaus. "Da hatten wir die vergangenen zwei Jahre ziemliche Missernten. 2015 hat es funktioniert."

Landwirtschaft sei so etwas wie Roulette oder höhere Mächte würden eine Rolle spielen. "Wir können nicht sagen, warum die Saat bei den Kartoffeln aufgegangen ist." Hagel habe die Apfelernte beeinträchtigt, die Bruthitze des Sommers 20 Prozent Ertrag beim Getreide gekostet. "Mit Schwankungen muss man leben können."

Auf Hundehalter ist Probst nicht gut zu sprechen - Hundekot habe in den vergangenen Jahren das Futter für die Rinder verunreinigt. Mutterkühe seien erkrankt und hätten ihre Kälber verloren. "Und das nur, weil die Hunde ihr Geschäft auf unseren Wiesen verrichten", so der Inhaber. 2015 seien die Probleme nicht so verstärkt wie in den Vorjahren aufgetreten.

150 Mitarbeiter sind bei Vorwerk Podemus beschäftigt, für dieses Jahr kündigt Probst 20 bis 25 Neueinstellungen an. Dass Dresden eine Wachstumsregion ist, bekomme er als Unternehmer an einer empfindlichen Stelle zu spüren. "Das Lohnniveau ist recht hoch. Da gibt es kaum noch Unterschiede zu westdeutschen Großstädten."

Thomas Baumann-Hartwig

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