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Neue Intensiv- und Adipositas-Station entsteht bis 2017

Klinikum Dresden-Neustadt Neue Intensiv- und Adipositas-Station entsteht bis 2017

Trotz der frostigen Temperaturen war es Detlef Sittel (CDU) nach eigenem Bekunden gestern "warm ums Herz". Grund für den inneren Sommer bei Dresdens Ordnungsbürgermeister ist ein Bauprojekt, für das jetzt der Startschuss gefallen ist.

Mit guten Wünschen für den Bau: Verwaltungsdirektor Jürgen Richter, Sozialministerin Barbara Klepsch und Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (v.l.).

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Trotz der frostigen Temperaturen war es Detlef Sittel (CDU) nach eigenem Bekunden gestern "warm ums Herz". Grund für den inneren Sommer bei Dresdens Ordnungsbürgermeister ist ein Bauprojekt, für das jetzt der Startschuss gefallen ist. Auf dem Areal des Städtischen Krankenhauses Dresden-Neustadt entsteht bis zum Winter 2017 ein Neubau, der künftig die Häuser C, COP und D verbinden wird.

Schwerpunkt des Bauvorhabens ist es, die Intensivmedizin im Neustädter Klinikum neu aufzustellen. "Für die Entwicklung des Standortes und für die Einwohner des Stadtteils ist dieses Projekt von besonderer Bedeutung", sagte Verwaltungsdirektor Jürgen Richter im Rahmen der gestrigen Grundsteinlegung. So wird auf einer Grundfläche von 876 Quadratmetern in den kommenden Monaten eine großzügige Intensivstation Gestalt annehmen. Im Stationsbereich sind neben geräumigen Zweibettzimmern vorwiegend Einbettzimmer geplant. So könnten mit Keimen belastete Patienten isoliert werden, ohne die Bettenkapazität zu verringern, heißt es von Seiten der Einrichtung.

Der Anbau ermöglicht es zudem, die OP-Säle im Haus COP um zwei weitere zu ergänzen und die operativen Bereiche zu zentralisieren. Ein Operationssaal wird dabei speziell an die Bedürfnisse von Adipositas-Patienten angepasst.

Da der Anteil übergewichtiger Menschen in Deutschland stetig ansteigt, wird für das seit 2011 bestehende zertifizierte Adipositaszentrum am Neustädter Krankenhaus zusätzlich dringend eine spezielle Bettenstation mit den besonderen Anforderungen an Statik, Raum und Ausstattung benötigt. Hierfür wird im 1. Obergeschoss des angrenzenden Hauses D eine Station umgebaut. Diese wird gemeinsam mit der bestehenden Pflegestation im Haus C betrieben. Im dortigen Erdgeschoss wird außerdem der Aufwachraum erweitert, um den neuen OP-Kapazitäten gerecht zu werden.

Das Bauprojekt wird vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und der Landeshauptstadt mit insgesamt 16,7 Millionen Euro gefördert. Allein für die Städtischen Krankenhäuser hat der Freistatt in den vergangenen 24 Jahren reichlich 317 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Christin Grödel

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