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Neue Betten und neue Methoden an der Uniklinik Dresden

Schnellere Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen Neue Betten und neue Methoden an der Uniklinik Dresden

Die Deutschen werden immer älter. Das sieht man auch auf der Station für Magen-Darm-Erkrankungen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Mit allgemein gestiegener Lebenserwartung erhöht sich zum Beispiel die Zahl der Krebs-Erkrankungen.

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Dr. Stefan Brückner (l.) operierte Horst Myslowiecki.

Quelle: Norbert Neumann

Dresden. Die Deutschen werden immer älter. Das sieht man auch auf der Station für Magen-Darm-Erkrankungen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Mit allgemein gestiegener Lebenserwartung erhöht sich zum Beispiel die Zahl der Krebs-Erkrankungen. Zuletzt mussten Patienten der Gastroenterologie drei bis vier Monate auf einen Termin warten. Das soll sich nun ändern. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen 29 Plätzen hat die Station in diesem Jahr zwölf neue Betten erhalten. Außerdem wurden sechs zusätzliche Pflegekräfte und drei Ärzte eingestellt. So sollen die Wartelisten deutlich verkürzt werden und Patienten schon nach drei bis vier Wochen behandelt werden können.

In den letzten Jahren hat sich die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen deutlich verbessert. "Dank moderner Verfahren in der Endoskopie ist eine neue Ära angebrochen", erklärt Prof. Jochen Hampe, Leiter des Bereichs Gastroenterologie am Uniklinikum. Die Endoskopie bezeichnet die Behandlung mit einem medizinischen Gerät, das durch natürliche Körperöffnungen wie den Mund eingeführt wird und den Ärzten ermöglicht, Organe von innen anzuschauen. Früher diente sie hauptsächlich zur Diagnostik, heute können damit Gefäßproben entnommen oder sogar kleine Schnitte gesetzt werden.

So auch bei Patient Horst Myslowiecki. Der 77-Jährige litt an Schluckbeschwerden, Flüssigkeit blieb ihm regelrecht im Halse stecken. Er wurde im Universitätsklinikum mit einer der neuen Methoden behandelt. Mit einem Endoskop wurde zwischen Speiseröhre und Magen ein kleiner Schnitt angesetzt, um die Beschwerden zu lindern. Den Eingriff empfand Horst Myslowiecki als "nicht beschwerlich". Schließlich gibt es bei dem Verfahren keine äußerlichen Wunden, die heilen müssten.

Mit der neuen Ausstattung sieht sich das Ärzteteam um Prof. Hampe gut gerüstet für die Zukunft: "Wir wollen auch weiter mit modernen Methoden die Behandlung der Patienten verbessern."

Luise Quaritsch

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