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Neptunbrunnen: Vasen des Pan und des Apollon am Neptunbrunnen wurden für 20000 Euro restauriert

Neptunbrunnen: Vasen des Pan und des Apollon am Neptunbrunnen wurden für 20000 Euro restauriert

Die "Flöte des Pan" von Claude Debussy erklang zum gestrigen Festakt am Neptunbrunnen im Krankenhaus Friedrichstadt. Passend zu den frisch sanierten Steingefäßen des imposanten Wasserspiels, von denen eines dem Sonnengott Apollon und eines dem Waldgott Pan huldigt.

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Bürgermeister Detlef Sittel (CDU, v. l.), Verwaltungsdirektor Jürgen Richter und Johannes Schulze vom Förderverein enthüllen eine Vase am Neptunbrunnen.

Quelle: Christian Juppe

Für rund 20 000 Euro wurden an der rechten Treppenanlage die meterhohen Vasen restauriert, Details ihrer Reliefs herausgearbeitet, die Körper der sich über den Sockeln windenden Seeschlangen vervollständigt. "Wir sind stolz und froh, unsere medizinische Versorgung an diesem außergewöhnlichen historischen und kulturellen Setting anbieten zu dürfen", freute sich Verwaltungsdirektor Jürgen Richter über die barocke Anlage.

Das besondere an der Restauration: "Hier geht es nicht um staatliche Fördermittel, sondern die Vasen stehen, weil viele Menschen mit auch kleineren Beträgen dazu beigetragen haben", betonte der Zweite Bürgermeister Detlef Sittel (CDU). Die Spenden warben vor allem der "Verein der Freunde des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt" und die Bürgerstiftung Dresden ein. Doch man sei noch nicht am Ende, betonte Johannes Schulze vom Krankenhaus-Verein. Die beiden Vasen auf der linken Seite der Anlage, die im übrigen der Jagdgöttin Artemis und dem Weingott Dionysos gewidmet sind, warten noch auf ihre Restaurierung. Ein Stiftungsfonds soll zudem den dauerhaften Erhalt des Neptunbrunnens sichern.

Der 48 Meter breite barocke Neptunbrunnen mit seiner dreigeschossigen Kaskade wurde 1745/46 vom Hofbildhauer Lorenzo Matielli in Sandstein vollendet. Die Anlage war in den vergangenen vier Jahren mit insgesamt 1,8 Millionen Euro aus Spenden, EU-Geldern und Mitteln der Stadt aufwendig saniert worden. Für die vier Vasen fehlte damals jedoch das Geld.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.07.2014

Madeleine Arndt

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