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Neonazis müssen Marschroute wegen 1000 Gegendemonstranten verkürzen

Neonazis müssen Marschroute wegen 1000 Gegendemonstranten verkürzen

Dresden. Im Gegensatz zum Vorjahr blieb es beim Aufmarsch von mehr als 1000 Neonazis, die den Gedenktag regelmäßig zu Aufmärschen nutzen, bis zum Abend weitgehend ruhig.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Die Polizei verhinderte ein Aufeinandertreffen mit schätzungsweise 1000 Gegendemonstranten, die sich trotz Verbots spontan an der abgelegenen Marschroute zusammengefunden hatten. ' Wegen der Gegen-Demos am Uni-Gelände waren die Rechtsextremen gezwungen, ihren Marsch abzukürzen. Eigentlich waren Gegenaktionen nur auf der anderen Elbseite Dresdens gestattet.

Es kamen weniger Rechte als erwartet in die Stadt, für das kommende Wochenende ist neuerlich eine Großaktion von Neonazis geplant.

Das Bündnis „Dresden - nazifrei" lobte die Gegenwehr und beurteilte den Naziaufmarsch als „braune Schlappe". Die Initiative sprach von 3500 Gegendemonstranten. Die von den Nazis erhoffte Signalwirkung für den 19. Februar sei verpufft. „Unser Bündnis hat gezeigt, dass wir fest entschlossen sind, die alljährliche Geschichtsfälscherei durch die Neonazis zu beenden: Ein hoffnungsvolles Zeichen für das nächste Wochenende."

dpa

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