Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Nazifrei gibt Route für Täterspuren bekannt - Bündnis besteht auf Gespräch mit Oberbürgermeisterin

Nazifrei gibt Route für Täterspuren bekannt - Bündnis besteht auf Gespräch mit Oberbürgermeisterin

Dresden. Falk Neubert, Landtagsabgeordneter der Linken, hat am Montag die Eckdaten zum diesjährigen Täterspurenmahngang vorgestellt.

Voriger Artikel
„Völlig überdimensioniertes Einkaufzentrum“ – Dresdner SPD übt Kritik an Globus-Projekt
Nächster Artikel
13. Februar: Rechte wollen vor der Frauenkirche aufmarschieren - Entscheidung der Stadt steht noch aus

Falk Neubert, Landtagsabgeordneter der Linken

Quelle: Franziska Viebach

Der Rundgang, der an die Verbrechen der Dresdner zur Nazizeit erinnern soll, startet in diesem Jahr am 13. Februar um 14 Uhr am Schützenplatz und endet nach einem Rundgang über Wettiner Platz, Ammonstraße und Budapester Straße am Abend am Hauptbahnhof. Neubert rechnet auch in diesem Jahr mit etwa 3000 Teilnehmern: "Wir wollen den Leute, die jenseits der Menschenkette einen Ort suchen um gegen Nazis Gesicht zu zeigen, diese Möglichkeit bieten. Deswegen halten wir an der Idee des Täterspurenmahngangs fest."

Daneben besteht das Bündnis Nazifrei weiter auf einem direkten Gespräch mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vor dem 13. Februar 2014: „Wir wollen endlich mal mit der OB an einen Tisch kommen", sagte Bündnissprecher Silvio Lang. Das sei „gut für das Klima in der Stadt".

Bisher ist es nicht zu einem solchen Gespräch gekommen. Die OB habe ein solches Gespräch mit den Hinweisen abgelehnt, dass sie zum gewünschten Termin im Urlaub sei, dass die Kompetenz bei diesem Thema bei der AG 13. Februar liege und dass sie „verwaltungsrechtliche Probleme sehe", so Lang. Immerhin lobte der Bündnissprecher ein Gespräch vom Sonnabend, bei dem sich die „Nazifrei"-Verantwortlichen unter anderem mit dem Moderator der AG 13. Februar Joachim Klose an einen Tisch setzen konnten. Über Inhalte sei aber Stillschweigen vereinbart worden, bis die Teilnehmer des Treffens ihre Gruppen informiert hätten, sagte Klose. Auch wenn man in vielen Punkten gegensätzliche Positionen vertrete, ein gemeinsames Anliegen beider Parteien sei es „zu verhindern, dass der 13. Februar durch Nazis und ihre Ideologie missbraucht wird.“, so Silvio Lang abschließend.

Franziska Viebach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.