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Nächstes Jahr soll städtische Kita im Grundschlösschen in Mockritz in Betrieb gehen

Nächstes Jahr soll städtische Kita im Grundschlösschen in Mockritz in Betrieb gehen

In Leubnitz-Neuostra und Mockritz fehlt es an Krippen- und Kindergartenplätzen. Weil kurzfristig in diesem Stadtgebiet keine geeigneten kommunalen Standorte zur Verfügung stehen, will der Eigenbetrieb Kindertagesstätten ab Mitte nächsten Jahres im historischen Grundschlösschen in Mockritz, Münzteichweg 19, eine Kindertagesstätte als Mieter betreiben.

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2015 soll im Mockritzer Grundschlösschen eine städtische Kindertagesstätte in Betrieb gehen.

Quelle: Dietrich Flechtner

41 Krippenkinder und 94 Kindergartenkinder sollen dort betreut werden. Das Haus soll für 15 Jahre mit Aussicht auf Verlängerung von einem Privatinvestor angemietet werden.

Eigentümer des Objektes, mit dem der Vertrag abgeschlossen werden soll, ist seit etwa einem Jahr Foto-Unternehmer Reinhard Saal, der auch die pleite gegangene Schiffswerft Laubegast und den nördlichen Teil des Areals "An der Herzogin Garten" gegenüber dem Zwinger erworben hat. Das Konzept, aus der ehemaligen Gaststätte eine Kita zu machen, lag bereits vor als man das Haus kaufte, erklärt Projektleiter Gottfried Schaaf die Ambitionen der Saal GmbH, in eine Kindertagesstätte zu investieren.

Erste Arbeiten haben in Mockritz begonnen: Der 1500 Quadratmeter große Teich wurde abgepumpt und die über einen Meter dicke Schlammschicht abgetragen, wie Schaaf berichtet. Auch sei der erste Bauantrag gestellt, um am maroden Grundschlösschen Sicherungsarbeiten durchführen zu können. In etwa 14 Tagen soll der Bauantrag gestellt werden, um mit der gesamten Rekonstruktion starten zu können. So soll das Grundschlösschen einen Anbau erhalten - ein schlichtes Gebäude mit Putzfassade und Satteldach, um dem historischen Altbau nicht die Schau zu stehlen.

Der Zustand des Grundschlösschens sei miserabel, berichtet der Projektleiter. Ein Grund, warum die Baukosten erheblich höher ausfallen werden, als wenn man eine Kita auf der grünen Wiese bauen würde. Zudem gebe es Probleme mit dem feuchten Untergrund. Sowohl der Anbau als auch das denkmalgeschützte Schlösschen müssen deshalb in eine sogenannte weiße Wanne einbetoniert werden. Auch ist es nötig, den Münzteichweg zu verbreitern. "Wir planen mit einer Investitionssumme von 4,5 Millionen Euro", erklärt Schaaf. Das Areal sei traumhaft und die verkehrsberuhigte Gegend sehr günstig. Ist die Kita erst einmal fertig, werde es die schönste in Dresden sein, ist der Projektleiter überzeugt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.02.2014

Madeleine Arndt

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