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Planungsfehler Nächster Geländer-Irrsinn in Dresden

Können die Dresdner keine Geländer mehr bauen? Nach Albertbrücke und Rathaus gibt es jetzt die dritte Posse: und zwar am nagelneuen S-Bahn-Haltestelle am Bischofsplatz.

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Am Bischofsplatz sind die Geländer zu niedrig

Quelle: S. Burkhardt

Dresden. Können die Dresdner keine Geländer mehr bauen? Nach Albertbrücke und Rathaus gibt es jetzt die dritte Posse: und zwar am nagelneuen S-Bahn-Haltestelle am Bischofsplatz.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde festgestellt, dass sich die von der Bahn installierte Brüstung  als zu niedrig erweist. Nun muss die millionenschwere Haltestelle vorerst mit einem zusätzlichen Holzgeländer in der richtigen Höhe vorlieb nehmen – bis ein neues vorschriftsmäßiges Geländer montiert wird.

Dresden. Können die Dresdner keine Geländer mehr bauen? Nach Albertbrücke und Rathaus gibt es jetzt die dritte Posse: und zwar am nagelneuen S-Bahn-Haltestelle am Bischofsplatz.

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Zuletzt hatten die Dresdner über einen ähnlichen Fall im Rathaus den Kopf geschüttelt. Bei der millionenschweren Rathaussanierung wurde am Aufgang vom Plenarsaal zur Besuchertribüne das originale Geländer wieder eingebaut. Weil der Abstand zwischen den Gitterstreben zu groß ist, muss ein zweites Geländer montiert werden. Bis klar ist, wie die Verstrebungen aussehen dürfen, sorgen Fangnetze, befestigten mit Kabelbindern und Karabinerhaken, für Sicherheit.

Auch auf der Albertbrücke gab es Ärger. Dort erwies sich das historische Geländer als zu niedrig, Radfahrer könnten unter Umständen in die Elbe stürzen. Da das historische Geländer aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht erhöht werden sollte und auch kein Sockel darunter gebaut werden konnte, steht nun genau hinter den alten Streben eine zweite und höhere Metallkonstruktion.

sbu/sl

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