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Nachwuchsgewinnung bleibt zentraler Bestandteil von „Cool Silicon“

Nachwuchsgewinnung bleibt zentraler Bestandteil von „Cool Silicon“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die Bedeutung der Nachwuchsförderung für den Hochtechnologiestandort Sachsen unterstrichen. Dabei gehe es auch darum, jungen Leuten die Scheu vor einem entsprechendem Studium zu nehmen, sagte er am Mittwoch in Dresden bei der Präsentation einer Zwischenbilanz des sogenannten Spitzenclusters „Cool Silicon“, in dem über 60 Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus dem Dresdner Raum seit 2009 zusammengeschlossen sind, um neue Technologien für energiesparende Computing-Plattformen und elektronische Systeme zu entwickeln.

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Mitarbeiter des in Dresden produzierenden Chipherstellers Globalfoundries mit sogenannten Wafern.

Quelle: dpa

„Die Investoren fragen zuerst nach der Verfügbarkeit von Fachkräften“, sagte Tillich. Er verwies auf die Bedeutung der Mikroelektronik, die nach der Automobilwirtschaft die zweitwichtigste Branche in Sachsen sei. Bei der Ausbildung des Technik-Nachwuchses leisteten die „Cool Teach“-Bildungsinitiativen des Spitzenclusters einen wichtigen Beitrag. Es gehe darum, jungen Leuten die Chancen klarzumachen, die im Bereich der Mikroelektronik liegen, sagte der für „Cool Teach“ zuständige Clusterkoordinator Thomas Mikolajick. „Die Mikroelektronik beeinflusst als relativ kleine Industrie alle Bereiche der Wirtschaft“. Die Initiative begleite deshalb Interessierte vom Schulalter bis zum Masterabschluss.

Mit der „Lötpunkt AG“ soll bereits bei Schülern der achten Klasse Technikinteresse spielerisch geweckt werden. Außerdem werden Gymnasiasten seit 2012 Studenten der TU Dresden als Mentoren an die Seite gestellt, um ihnen Fragen zu beantworten und das Studentenleben näher zu bringen. Und in einem von „Cool Silicon“ initiierten Masterstudiengang „Nanoelectronic Systems“ werden seit 2011 an der TU Dresden Spitzenfachkräfte ausgebildet. Die Bundesförderung des Spitzenclusters läuft in diesem Jahr aus.

„Cool-Silicon“-Vorstand Helmut Warnecke zog nach vier Jahren Arbeit eine positive Zwischenbilanz. 16 von 41 angestoßenen Projekten seien bereits abgeschlossen, der Rest folge im Laufe des Jahres. Als Beispiele nannte er die Entwicklung eines besonders energiearmen Speicherverfahrens oder einer energieautarken Sensortechnologie zur Überwachung von Leichtbaustrukturen in Flugzeugen.

dpa

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