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Nachweihnachtsgeschäft in Dresden läuft prächtig – Einkaufszentren sind zufrieden

Nachweihnachtsgeschäft in Dresden läuft prächtig – Einkaufszentren sind zufrieden

Die großen Dresdner Einkaufszentren äußern sich zufrieden über das Nachweihnachtsgeschäft. Viele Dresdner und Touristen nutzen ihre freien Tage zwischen Weihnachten und Silvester, um entspannt einkaufen zu gehen.

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Das Geschäft in der Nachweihnachtswoche boomt. Vor allem Gutscheine und Geldgeschenke lösen die Dresdner und Touristen ein.

Quelle: Carola Fritzsche

Ruhig ist es jedoch in den Geschäften keineswegs. „Unsere Tiefgarage ist um 11 Uhr voll", so David Penndorf vom Center-Management der Altmarktgalerie. Auch Wolfgang Wirz, Filialgeschäftsführer bei Karstadt, vermeldet volles Haus und volle Parkplätze. „Das Geschäft läuft sehr gut, wir sind sehr zufrieden", so Wirz. Das milde Wetter fördere die Besucherzahlen. Vor einem Jahr seien viele Leute bei Neuschnee und Minusgraden gar nicht in die Stadt gekommen, erinnert sich der Karstadt-Filialgeschäftsführer.

Begeistert äußerte sich Christian D. Danne, Center-Manager des ElbeParks: „Der Dezember war fantastisch, und das setzt sich jetzt nahtlos fort. Am Dienstag bin ich selber überrascht gewesen, da hatten wir etwa 25 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr, und am Mittwoch waren es 15 Prozent mehr."

In erster Linie werden Gutscheine und Geldgeschenke eingelöst. Der ElbePark beispielsweise habe vor Weihnachten Gutscheine für 2 Millionen Euro verkauft. „Das ist eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass der ElbePark bis vor wenigen Jahren gar keine Gutscheine hatte", freut sich Danne. David Penndorf beobachtet in der Altmarktgalerie das Gleiche: „Wenn man sieht, was an Gutscheinen reinkommt, das ist Wahnsinn!"

Die Rückgabe von unpassenden Weihnachtsgeschenken spiele von Jahr zu Jahr eine geringere Rolle, so Karstadt-Filialgeschäftsführer Wirz. „Es wird auch umgetauscht, aber das ist zweitrangig."

Der Verkauf von Winterkleidung allerdings könne besser laufen. „Viele Mieter in unserem Haus wünschen sich niedrigere Temperaturen", so Jan Harm von der CentrumGalerie.

Besonders in den Einkaufszentren der Innenstadt hört man derzeit häufig Russisch. Touristen kommen während des Jolka-Festes nach Deutschland. Die Altmarktgalerie habe sich auf ihre modebewussten und konsumfreudigen Kunden aus Osteuropa eingestellt und veranstalte eine Aktion zur russischen Weihnacht, so David Penndorf vom Centermanagement. Russisch sprechende Personen an der Kundeninformation, Sprachkurse für die Verkäufer in den Läden und kyrillische Beschriftungen sollen das Nachweihnachtsgeschäft aufstocken. In der CentrumGalerie kauften derzeit auch viele Besucher aus Tschechien ein, so Center-Manager Jan Harm.

ttr

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